Millionärssorgen George Clooney pfeift aufs Geld

Die Rolle des Kinderarztes Doug Ross in "Emergency Room" war George Clooneys Sprungbrett: Seit dem bahnbrechenden Erfolg der Krankenhausserie stehen ihm beruflich alle Türen offen. Und zwar so weit, dass er auf Gage keinen Wert mehr legt.

dpa

München - Mit seinen Filmen hat er schon Millionen verdient, dabei hätten die Produzenten ihn auch umsonst haben können: Hollywood-Star George Clooney würde sogar ohne Bezahlung vor der Kamera stehen. "Ich liebe meinen Job und würde ihn auch umsonst tun", sagte der 49-Jährige im Interview mit der Zeitschrift "Elle" in München. "Andere Menschen quälen sich durch die Woche und zählen die Tage bis zum Freitag. Ich freue mich über jeden Tag, den ich arbeiten kann."

In seiner Karriere habe er viel Glück gehabt, betonte Frauenschwarm Clooney. Nur weil seine erste Serie "Emergency Room" ein Hit gewesen sei, könne er heute die Filme machen, die ihm am Herzen liegen. "Wäre die Serie durchgefallen, würde ich meinen Lebensunterhalt bis heute mit TV-Serien verdienen", mutmaßt er.

Aus Angst, mit 80 Jahren auf ein "mittelmäßiges Lebenswerk" zurückzublicken, bevorzuge er kleine, anspruchsvolle Filme. "Außerdem will ich mich bei der Arbeit nicht langweilen. Das sind meine beiden Ansprüche." Er sei schon immer ein politischer Mensch gewesen, sagte Clooney. "Meine Eltern hatten immer mit Politik und Journalismus zu tun. Schon als kleiner Junge haben sie mich animiert, lieber Zeitungen als Comics zu lesen oder ständig fernzusehen."

jjc/dpa



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