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Modewochen: Prominenz in Paris

Foto: Pascal Le Segretain/ Getty Images

Modewoche Paris lädt zur Party - und die Prominenz kommt

Endlich wieder feiern! Die Finanzkrise schien der Modebranche die Laune verdorben zu haben. Doch bei den Pariser Modewochen ist jetzt zum Glück wieder alles beim Alten: Eine Party jagt die nächste. Und auch das Promi-Aufkommen ist beträchtlich.

Paris/Hamburg - Was die PS-Industrie kann, das können wir schon lange: So in etwa dürfte das inoffizielle Motto der diesjährigen Pariser Modewoche lauten. Denn nicht nur auf dem derzeit stattfindenden Pariser Autosalon feiert sich eine Branche mit großem Prunk und Glanz, auch auf der Modewoche ist man in bester Feierlaune - endlich wieder.

Denn nach der Finanz- und Wirtschaftskrise schien es erst einmal vorbei zu sein mit rauschenden Cocktailempfängen während der Pariser Schauen. Doch jetzt? Folgt wieder Party auf Party. Neben den laufenden Kollektions-Präsentationen wird zu derart vielen Events eingeladen, dass die Defilees fast in den Hintergrund treten.

Am Mittwoch etwa feierte Roberto Cavalli sein 40-jähriges Jubiläum und die australische Popsängerin Kylie Minogue sang ihm ein Ständchen. Am Donnerstag lud dann die französische "Vogue" zum großen Maskenball anlässlich ihres 90-jährigen Bestehens. Am kommenden Dienstag lädt Kenzo zur Modeparty - und die Zeitschrift "Grazia" richtet ebenfalls einen Maskenball aus. Daneben gibt es zahlreiche After-Show-Partys sowie Cocktails zu Geschäftseröffnungen - etwa bei Michel Klein, Cerruti oder H&M.

Eines ist jedoch klar: Ein Event, auf dem Kate Moss fehlt, ist nur halb so schön - und bestenfalls ein Viertel so wichtig. Die Britin gilt noch immer als Superstar unter den Supermodels, als ungekrönte Stil-Queen. Wo sie auftaucht, da schlägt das Herz der Modewelt.

Ihr Erscheinen bei einer Schau, wie am Freitag bei der Präsentation der Damenkollektion für Frühjahr/Sommer 2011 von Dior, ist auch für berühmte Designer wie John Galliano ein Ritterschlag. Moss saß bei Dior mit einer, angesichts der derzeit noch frühherbstlichen Temperaturen leicht übertrieben wirkenden, schwarzen Felljacke und kurzem Rock in der ersten Reihe.

Allein die Anwesenheit des Supermodels sorgte natürlich für Unruhe - besonders aber bei den Laufsteg-Fotografen, denen es teilweise untersagt worden war, vor den Sitzreihen zu fotografieren.

tdo/dpa
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