Charlene von Monaco Doch keine Braut wider Willen

Betrübte Blicke vorm Altar, dazu Tränen, die kein bisschen nach Freude aussahen: Bei ihrer Hochzeit mit Fürst Albert II. gab Charlene keine besonders glückliche Figur ab. In einem ihrer seltenen Interviews sprach sie nun über die hartnäckigen Gerüchte, sie habe vor der Trauung fliehen wollen.

REUTERS

Hamburg - Es muss Charlene mächtig gestunken haben. Da heiratet sie einen waschechten Fürsten, trägt ein Kleid von Armani, lässt die Eagles auftreten, ist Gastgeberin für 3500 Prominente, Adlige und Politiker - und alles, wofür sich die Öffentlichkeit hinterher interessiert, sind diese paar Tränen.

Tatsächlich gab Charlene Wittstock, 35, bei der Hochzeit mit Albert II. von Monaco im Juli 2011 kein allzu glückliches Bild ab. Dass eine Braut bei der Trauung weint - okay. Aber dazu dieser leidende Gesichtsausdruck? Da kann es doch nicht mit rechten Dingen zugehen, dachten viele.

Charlene werde zur Hochzeit gezwungen, lautete eines der Gerüchte. Die Zeremonie sei reine Imagepflege, war ein anderes. Noch Stunden vor der Trauung habe die ehemalige Schwimmerin aus Südafrika versucht, in ihre Heimat zu fliehen. Schließlich habe sie kurz zuvor von den Liebes-Eskapaden ihres Zukünftigen erfahren.

Alles Quatsch, sagte Charlene nun in einem ihrer seltenen Interviews. Es seien Freudentränen gewesen, die sie vor dem Altar vergossen habe. "Alles war so überwältigend, da waren all diese gemischten Gefühle wegen den Gerüchten, und natürlich war da auch die Anspannung, und ich bin einfach in Tränen ausgebrochen", sagte die Fürstin dem britischen "Times Magazin". Als sie einmal geflossen waren, konnte Charlene die Tränen offenbar nicht mehr zurückhalten, "weil ich dachte: 'Oh nein, jetzt hat die ganze Welt gesehen, wie ich weine'".

Trotz der negativen Schlagzeilen hat Charlene ihre Hochzeit in guter Erinnerung. "Es waren wunderbare drei Tage", sagte sie in dem Interview. Sie habe ihren intimsten Moment mit der Welt geteilt. "Wenn ich zurückdenke, frage ich mich, wie wir das bloß geschafft haben."

aar



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