Luxusflieger Fürst Alberts neues Spielzeug

Drei Triebwerke, 23 Meter lang, Listenpreis rund 40 Millionen Euro: Fürst Albert II. von Monaco hat sich einen neuen Luxusflieger gegönnt. Und das erste Reiseziel steht auch schon fest - es geht ins Paradies.

AFP

Nizza - Fürst Albert II. von Monaco hat das neue Flugzeug der Fürstenfamilie vorgestellt. Begleitet von seiner Ehefrau Charlène taufte der 54-Jährige in einem neuen Hangar am Flughafen der südfranzösischen Stadt Nizza den 23 Meter langen Jet vom Typ Falcon 7X. Die Maschine sei ein wertvolles Hilfsmittel für seine Arbeit als Staatschef, sagte der Monarch.

Das Flugzeug kann ohne Tankstopp 11.000 Kilometer zurücklegen. Der Listenpreis für den vom französischen Flugzeugbauer Dassault hergestellten Jet beträgt rund 40 Millionen Euro. Bei der Inneneinrichtung des Fliegers hatte Charlène, 35, ein wichtiges Wort mitzureden, wie Dassault-Chef Eric Trappier betonte: Die Einrichtung sei "sehr nüchtern" und vereine "Komfort und Eleganz". Die Maschine hat acht Passagiersitze, zwei Sofa-Betten, es dominieren dunkles Holz und Cremefarbe. Den weißen Flieger schmückt an der Seite das Wappen der Fürstenfamilie.

Als ein Grund für die Neuanschaffung der Maschine wurden der vergleichsweise geringe Kerosinverbrauch genannt. Der Palast betonte, der Fürst habe darauf Wert gelegt, dass das Flugzeug den neuesten Umweltstandards entspreche. Seit Albert II. 2005 den Thron Monacos bestieg, wird jedes Jahr eine CO2-Bilanz seiner Flüge aufgestellt. Der Ausstoß des Treibhausgases wird durch den Kauf von CO2-Zertifikaten kompensiert.

Der Monarch präsentiert sich gern als umweltbewusst. Er fährt Elektroautos, fördert und fordert umweltfreundliche Transportsysteme sowie mehr Forschung für die ökologisch angegriffenen Weltmeere.

Den Jungfernflug als offizielle Fürstenmaschine hat der Falcon-Jet bereits an diesem Dienstag. Dann reist Albert II. zu einem Staatsbesuch in das Südsee-Tropenparadies Palau.

wit/AFP/dpa



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