Misswahl in Myanmar Vom Erfolg umgehauen

Die Gewinnerin einer Misswahl hat den Anwesenden einen gehörigen Schrecken eingejagt. Statt über ihren Sieg zu jubeln, stürzte Clara Sosa zu Boden.

AP/ Miss Grand International

Mit dieser Reaktion hatten wohl weder die Zuschauer, noch Veranstalter oder Konkurrentinnen gerechnet: Bei einem internationalen Schönheitswettbewerb in Myanmar ist Clara Sosa als Gewinnerin bekanntgegeben worden - und in Ohnmacht gefallen.

Die Paraguayerin und die spätere Zweitplatzierte Meenakshi Chaudhary hielten sich zuvor auf der Bühne an den Händen und warteten auf das finale Ergebnis der "Miss Grand International"-Wahl. Doch als Sosas Name fiel, brach die 24-Jährige zusammen. Chaudhary versuchte noch, sie festzuhalten - erfolglos.

In einem Interview vor der Verkündung hatte die Südamerikanerin noch gesagt, dass sie vielleicht einen Arzt brauche, weil sie sich fühle, als ob sie einen Herzanfall bekomme. Ganz so schlimm war das Ganze dann aber wohl doch nicht. Sosa erholte sich offenbar schnell: Sie winkte, weinte, lächelte und nahm die Glückwunsche ihrer Konkurrentinnen entgegen.

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Ohnmacht bei Misswahl: Schrecksekunde

Außer um Schönheit ging es an dem Abend aber auch noch um Politisches - zumindest am Rande. Die Kandidatinnen wurden gefragt, welches Land sie besuchen würden, um für das Ende von Krieg und Gewalt zu werben. Sosas Antwort: Sie würde aus "strategischen Gründen" Donald Trump besuchen, weil die USA ein Vorbild für andere Länder seien: "Meine erste Botschaft an ihn wäre: Bitte seien Sie ein Beispiel für Frieden, Liebe und Toleranz."

bbr/AP



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