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22. Oktober 2009, 07:51 Uhr

Nach der Trennung

Hulk Hogan dachte an Selbstmord

Im Ring gab er jahrelang den starken Mann, doch das Ende seiner Ehe schien zu viel für Hulk Hogan. Die Wrestler will kurz vor dem Selbstmord gestanden haben, wie er nun in seiner Autobiografie bekennt. Doch eine schlagkräftige Frau habe ihm seinerzeit das Leben gerettet.

Los Angeles - Hulk Hogan am Boden: Der Wrestler und Schauspieler hätte nach der Trennung von seiner Frau Linda vor zwei Jahren beinahe Selbstmord begangen. Er habe eine Mischung aus Tranquilizern und Rum geschluckt und sich eine Waffe geschnappt, schreibt Hogan, 56, in seiner neuen Autobiografie "My Life Outside The Ring", aus der die "New York Daily News" zitieren.

Er habe seinen Finger am Abzug gehabt, als seine Kollegin Laila Ali, Co-Star der Fernsehserie "American Gladiators", angerufen habe. Ihr sei zuvor am Set aufgefallen, dass er abgelenkt wirkte, erinnert sich Hogan. Das Telefonat habe ihn letztlich davon abgehalten, seinem Leben ein Ende zu setzen.

Hulk Hogan und seine Frau Linda hatten sich im November 2007 nach 24 Jahren Ehe getrennt. Im Scheidungsverfahren bezichtigten sich beide gegenseitig der Untreue, Hogan warf seiner Frau zudem Habgier vor.

In einem Artikel des Magazins "Rolling Stone" ließ Hogan vor einigen Monaten diese Phase seines Lebens Revue passieren - mit verheerenden Assoziationen. Hogan, dessen bürgerlicher Name Terry Bollea lautet, räumte ein, während der Scheidung Mordphantasien gehabt zu haben und versucht gewesen zu sein, seine Frau zu attackieren.

jdl/ddp

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