Krebs-Erkrankung Jan Fedder kehrt rauchfrei ans Set zurück

Von 50 am Tag auf null: Nach seiner Erkrankung rührt TV-Polizist Jan Fedder keine einzige Zigarette mehr an. Jetzt dreht der Schauspieler wieder und spricht darüber, was für ihn wirklich zählt im Leben.

DPA

Hamburg - Der Schauspieler Jan Fedder, bekannt aus dem "Großstadtrevier", hat sein Leben geändert. Im Jahr 2012 erhielt er die Diagnose, an einer Vorstufe von Gaumenkrebs erkrankt zu sein. Er zog sich für sechs Monate zurück, ließ sich behandeln und änderte seine Gewohnheiten. Jetzt ist der 58-Jährige ans Set der ARD-Serie zurückgekehrt - und zwar als Nichtraucher.

"Auf dem Weg zur ersten Bestrahlung rauchte ich meine letzte Zigarette", sagte er jetzt der "Bild am Sonntag". Früher qualmte der Schauspieler nach eigenen Angaben 40 bis 50 Zigaretten am Tag - und zwar offenbar gerne. Vor fünf Jahren fürchtete Fedder noch, das Rauchverbot in Gaststätten mache den Hamburger Kiez kaputt, er zumindest wolle sich den Spaß am Rauchen nicht verderben lassen: "Da bin ich schlimmer als Helmut Schmidt - und rigoroser", wurde er damals zitiert.

Nach der Diagnose ist alles anders. "Man fängt an, darüber nachzudenken, dass alles mal zu Ende geht", zitiert der Zeitungsbericht den Schauspieler, und man bekomme ein Auge dafür, was im Leben wirklich zähle: "Sich Zeit nehmen für die Lieben, für sich selbst, für das, was einem Spaß macht. Nichts Großes, die kleinen Momente sind das Wichtigste."

juh

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insgesamt 46 Beiträge
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Pat-Riot 14.04.2013
1. kleine Momente
Zitat von sysopDPAVon 50 am Tag auf Null: Nach seiner Erkrankung rührt TV-Polizist Jan Fedder keine einzige Zigarette mehr an. Jetzt dreht der Schauspieler wieder und spricht darüber, was für ihn wirklich zählt im Leben. http://www.spiegel.de/panorama/leute/nach-krebs-diagnose-jan-fedder-raucht-seine-letzte-zigarette-a-894269.html
Komisch, sollte man doch denken, gerade die Zigaretten sind die kleinen Momente und nichts Großes. Aber Fedder ist zwar ein Hamburger Original, aber eben kein Großer Denker. nicht einmal ein kleiner. Kommt davon, wenn man als Hobby Traktorfahren hat. Außerhalb des "Großstadtreviers" wirkt er immer wie ein St-Paulianer, der während einer Bustour seine Reisegruppe verloren hat. In "Stille" grandios fehlbesetzt.
syssojew 14.04.2013
2. Jan wollte immer wie Heinz Hönig sein!
FOTO Nr. 7 Gewinner-Typ: Das Foto zeigt Fedder im Jahr 2006 bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises. Er wurde in der Kategorie Bester Schauspieler geehrt. Wie lustig ist das denn?
prince62 14.04.2013
3. Immer die gleiche Leier und Jammerei.
Immer wieder das gleiche, kaum klopft der Sensenmann an und übergibt die Wartenummer schon dämmert es auch dem vorher so überzeugen drogenabhängigen Raucher, daß das Ablaufdatum angezeigt ist. Seltsam, seit über 50 Jahren ist der krebserregende Wirkung von Tabakrauch bekannt und erwiesen, trotzdem laufen immer nochgenug Intelligenzverweigerer herum, in der festen Überzeugung, nur die anderen Halbintelligenzler bekommen Krebs. Mit der Jammerei der dann Todkranken kann ich nichts rüberkriegen,die haben mit dem Krebs nur das bekommen, wofür sie jahrzehntelang viel Geld und vor allem ganz ganz freiwillig bezahlt haben. Im übrigen, jetzt kann Jan Fedder ruhig weiterrauchen, hilft bzw. schadet auch nix mehr.
Nevermeind 14.04.2013
4.
Jan, hau rein und lass dich von dem Quatsch, den einige Idioten hier von sich geben, nicht beeindrucken. Du bist ein grosser Schauspieler, und wenn du jetzt nicht mehr rauchst, wird es dir auf jeden Fall besser gehen, Tag fuer Tag. Der Gedanke an die jetzt diagnostizierte Krankheit spielt dabei gar keine Rolle. Und jeder sollte daran denken, dass Krebs vor niemandem halt macht, im Zweifel stirbt man halt gesund;-)
retmar 14.04.2013
5.
Zitat von Pat-RiotKomisch, sollte man doch denken, gerade die Zigaretten sind die kleinen Momente und nichts Großes. Aber Fedder ist zwar ein Hamburger Original, aber eben kein Großer Denker. nicht einmal ein kleiner. Kommt davon, wenn man als Hobby Traktorfahren hat. Außerhalb des "Großstadtreviers" wirkt er immer wie ein St-Paulianer, der während einer Bustour seine Reisegruppe verloren hat. In "Stille" grandios fehlbesetzt.
Da war doch mal was:"Eva, du hast ein Loch im Kopf, Eva, mach dir einen Nazi-Zopf". Nicht sehr helle, sondern sogar ziemlich finster von diesem Herrn. Ohne Not. Aber naja, Hauptsache es hatte sich gereimt...
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