Nach Prügelattacke Chris Brown darf Rihanna wieder näherkommen

Zwei Jahre ist es her, dass Chris Brown Popstar Rihanna brutal verprügelte. Danach musste der US-Sänger erst einmal Zwangsabstand halten. Ein Gericht hob die entsprechende Verfügung nun wieder auf.

dapd

Los Angeles - US-Sänger Chris Brown, 21, darf seiner Ex-Freundin Rihanna wieder näherkommen: Zwei Jahre nachdem er die Popsängerin brutal zusammengeschlagen hatte, lockerte eine Richterin in Los Angeles am Dienstag eine einstweilige Verfügung. Der Beschluss hatte besagt, dass Brown mindestens 50 Meter Abstand zu der 23-jährigen R'n'B-Sängerin einhalten muss.

Eine Anordnung, wonach Brown Rihanna nicht belästigen darf, bleibt weiter in Kraft. Es sei ihm jedoch erlaubt, mit ihr zu sprechen. Browns Anwalt Mark Geragos hatte die Lockerung beantragt. Rihannas Anwalt Donald Etra erklärte, seine Mandantin habe keine Einwände.

Im Februar 2009 hatte Brown im Streit so heftig auf seine damalige Freundin eingeprügelt, dass die Sängerin ihren Auftritt bei der Grammy-Verleihung am darauffolgenden Tag absagen musste. Laut Ermittlungsbericht der Polizei schlug und biss Brown Rihanna und stieß ihren Kopf gegen das Fenster seines Autos.

Kurze Zeit nach dem Angriff kursierten Fotos der verletzten Sängerin ("Umbrella", "What's My Name") im Internet. Durch diese Bilder hätten sie sich sehr erniedrigt gefühlt, so die 23-Jährige in einem damaligen Interview. "Ich dachte, jetzt ist mein kleines bisschen Privatsphäre ganz dahin."

Brown hatte lange zu den Vorwürfen geschwiegen, räumte die Tat dann aber doch vor Gericht ein - und entging somit einer Haftstrafe. Er wurde zu fünf Jahren auf Bewährung und der Ableistung von Sozialstunden verurteilt.

sar/dpa

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