Kardashian und Co. Hacker erbeuten die nächsten Promi-Nacktfotos

Unliebsame Veröffentlichung, die zweite: Hacker haben Fotos von spärlich bis gar nicht bekleideten Promis ins Netz gestellt. Unter den Opfern sind Starlet Kim Kardashian, Schauspielerin Vanessa Hudgens und eine prominente Fußballerin.

Getty Images

Los Angeles - Vielleicht sollten Hollywoods Junge, Schöne und Leichtbekleidete einmal über Polaroid-Kameras nachdenken. Die Dinger gibt es für wenig Geld, sie sind so retro wie leicht bedienbar. Vor allem aber: Das Risiko, dass irgendwelche schlüpfrigen Aufnahmen im Internet landen, ist eher gering.

Damit ließen sich auch Fälle wie dieser wirkungsvoll verhindern: Gerade war die Aufregung um die Nacktbilder von Jennifer Lawrence und Co. ein wenig abgeklungen, da legt ein bisher unbekannter Hacker nach. Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen hat es laut Medienberichten Angriffe auf Fotos von Prominenten gegeben.

Wie die US-Website "TMZ" berichtete, kursierten am Samstag unter anderem Nacktbilder von TV-Darstellerin Kim Kardashian in Internetnetzwerken. Auch von der Schauspielerin Vanessa Hudgens und von Fußballspielerin Hope Solo seien kurzzeitig Nacktbilder im Internet zu sehen gewesen, bevor sie entfernt worden seien.

Laut der Website "BuzzFeed" wurden zudem persönliche Videos und Fotos aus dem Besitz der Schauspielerinnen Aubrey Plaza, Mary-Kate Olsen, Hayden Panettiere und Leelee Sobieski gepostet. Zudem habe es im Internet bislang unbekannte Bilder der Schauspielerin Jennifer Lawrence zu sehen gegeben.

Lawrence, Panetierre und Solo gehörten auch zu den Opfern des Hackerangriffs von Anfang September, bei dem Dutzende Nacktfotos von Stars aus dem Apple-Online-Speicherdienst iCloud gefischt und ins Internet gestellt wurden. Die US-Bundespolizei FBI leitete Ermittlungen ein, das Unternehmen Apple versprach Verbesserungen der Sicherheit der iCloud.

Von Lawrence waren damals rund 60 Fotos veröffentlicht worden - einige zeigen sie im Bikini, einige komplett nackt. Ihr Manager kündigte rechtliche Schritte an. Jeder, der die "gestohlenen Bilder" ins Netz stelle, werde wegen Verletzung der Privatsphäre belangt, teilte er in einer Stellungnahme mit.

jok/AFP



insgesamt 97 Beiträge
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jagehtsnoch 21.09.2014
1. Wie kann die ein Mensch unterscheiden
Mal ehrlich: Das Netz ist voll von Bildern von spärlich bis gar nicht bekleideten Promis ... die die Promis selbst in Umlauf gebracht haben. Also, wie kann ich denn unterscheiden, ob die Fotos "von spärlich bis gar nicht bekleideten Promis" von Hackern oder von den Promis selbst ins Netz gestellt wurden?
Flying Rain 21.09.2014
2.
Kleine Anekdote....im Internet wird der Tag des erscheinens der Bilder als "The Fappening" betitelt, angelehnt an den Film "The Happening" ... das positive an der ganzen Sache ist aber das die Sensitivität für den Schutz der eigenen Daten und für gute Passwörter deutlich gestiegen ist und gerade in meine Altersgruppe (Anfang 20) anscheinend deutlich mehr eingeschlagen ist als das Bekanntwerden der NSA-Überwachung.... war halt vorher "Ja die können halt alles überwachen und so , scheiß drauf"....jetzt "OMG, die können meine Bilder hacken usw."
thor1708 21.09.2014
3.
Na und! Die Kardashian mit ihrer Kiste will sowieso keiner sehen. Frauen mit drei Murmeln im Kopf sind nunmal nicht interessant für jeden!
SirEdno ツ 21.09.2014
4. Es ist alles nur geCloud
Wer "online" Speicherdienste nutzt gibt von vornherein seinen "Privatsphäre" auf! Also WHO cares ;)
jolux 21.09.2014
5. Einfach was besseres als iPhones benutzen.
Wer iPhones für private Daten oder Fotos benutzt, ist selber schuld. Apple schottet sein geschlossenes Spielzeug-System zwar für die Benutzer ab, um die Kunden in Apple's Ökosystem einzusperren. Aber für Hacker und Geheimdienste gibt es zu viele Sicherheitslücken und Hintertüren, die aber in der Öffentlichkeit verschwiegen oder heruntergespielt werden. Apple ist das eigene Image wichtiger als die Sicherheit seiner User.
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