TV-Star über Datenschutz Natalia Wörner findet personenbezogene Werbung "spooky"

Wenn es um Datenschutz im Netz geht, ist Natalia Wörner laut eigener Aussage genauso nachlässig wie viele andere. Dabei sei das ein brennendes politisches Thema.
Natalia Wörner und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) in Berlin (Archivfoto)

Natalia Wörner und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) in Berlin (Archivfoto)

Foto: Bernd Von Jutrczenka/ dpa

Schauspielerin Natalia Wörner ist davon überzeugt, dass zu viele Menschen in Deutschland zu sorglos mit Daten im Internet umgehen – sie selbst eingeschlossen.

"Ich mache genau das Gleiche. Ich kaufe auch online ein, in diesem Jahr mehr denn je", sagte die 53-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Die personenbezogene Werbung, die sie daraufhin bekomme, findet sie "spooky", gruselig.

Der Datenschutz im Netz sei ein brennendes Thema, mit dem sich die Menschen zu wenig auseinandersetzten. "Das Internet ist wie ein Glaskasten, den wir akzeptieren und ständig mit Daten füttern."

Wer hat die Kontrolle?

Am Samstag (7. November) läuft im Ersten die neue Folge von "Die Diplomatin" mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. In der Episode geht es unter anderem um Forschung zu künstlicher Intelligenz. "Wer hat die Macht? Wer hat meine Daten? Wer hat die Kontrolle?" – das sind laut Wörner "komplexe und letztlich politische Fragen".

Seit 2016 spielt Wörner die Titelrolle der Karla Lorenz in "Die Diplomatin". Sie hat einen 14-jährigen Sohn mit dem kanadischen Schauspieler Robert Seeliger, mit dem sie von 2006 bis 2008 verheiratet war. 2016 wurde bekannt, dass Wörner mit Außenminister Heiko Maas liiert ist.

ala/dpa

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