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Paul McCartney News für Beatles-Nerds

aus DER SPIEGEL 30/2021
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imago stock / imago images/Gonzales Photo

Wer dachte, 51 Jahre nach dem Ende der Beatles würden die Neuigkeiten über die britische Band allmählich versiegen, hat sich getäuscht. Im Gespräch mit dem amerikanischen Musikproduzenten Rick Rubin liefert Paul McCartney, 79, jetzt in sechs Folgen interessantes Material für echte Nerds: »McCartney 3, 2, 1« heißt das Format auf dem TV-Sender Hulu und dürfte auch ganz großen Beatles-Kennern allerlei neue Erkenntnisse bringen. Die beiden Vollblutmusiker reden detailliert über einzelne Passagen von diversen Aufnahmen. Über das Piccolo-Trompeten-Solo in »Penny Lane« erzählt McCartney, dass er dem Trompeter damals die Melodie vorgesungen habe. Der habe zunächst gesagt, die höchste vorgesehene Note sei mit seinem Instrument gar nicht spielbar. McCartney erinnert sich mit einem Lächeln: »Ich habe ihn angeschaut, nach dem Motto ›Komm, du kannst das‹. Also hat er es gespielt, und das hat ihn sein ganzes Leben lang verfolgt.« Der Ex-Beatle plaudert auch über andere kreative Prozesse, wie die Gestaltung von Plattencovern. Damals, in analogen Zeiten, hätten viele Leute ja einen langen Weg zum Plattenladen gehabt und seien nach dem Kauf einer Platte entsprechend lange mit Bus und Bahn unterwegs gewesen, bis sie die Musik auf einem Plattenspieler hören konnten. Daran habe er bei der Gestaltung des Wimmelbild-Covers von »Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band« gedacht: Er habe ein Motiv gewollt, »für das man ein paar Busstationen brauchte, um es zu verstehen«.

Aus: DER SPIEGEL 30/2021
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