Niederlage Sharon Stone verliert Sorgerechtsstreit

Erst sollte sie sich das Sorgerecht mit ihrem Ex-Mann teilen, jetzt wurde es ihr ganz entzogen: Sharon Stone darf ihren Sohn nur noch besuchen. Laut Gerichtsbeschluss soll der Achtjährige bei seinem Adoptivvater aufwachsen, weil er ihm ein beständigeres Zuhause biete als die Hollywood-Diva.


Hamburg - Sie hat wie eine Löwenmutter gekämpft - und doch verloren: Sharon Stone hat im Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann Phil Bronstein eine Niederlage hinnehmen müssen. Wie "Entertainment Tonight" unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichtet, hat Bronstein "das permanente, alleinige physische Sorgerecht" für den achtjährigen Roan bekommen. Demnach soll der Junge bei dem Zeitungsverleger in San Francisco wohnen bleiben.

Im Oktober vergangenen Jahres hatte das Gericht noch entschieden, dass sich Stone und Bronstein das Sorgerecht teilen sollen. Doch die Hollywood-Diva beantragte eine Änderung der Sorgerechtsregelung - und die kam jetzt wie ein Bumerang zurück. Wie das Magazin "People" berichtet, befand das Gericht dieses Mal, dass Bronstein Roan mehr Kontinuität, Sicherheit, Stabilität und ein beständigeres Zuhause bieten könne als Stone.

Die 50-jährige Schauspielerin solle aber Zugang zu ihrem Kind bekommen. Ebenso solle ihre Telefonnummer in sein Handy und das Telefon zu Hause eingespeichert werden.

Bronstein und Stone hatten 1998 geheiratet. Sechs Jahre nach ihrer Eheschließung zerbrach die Beziehung. Seither streitet das Ex-Paar um den kleinen Adoptivsohn Roan.

Stone selbst hat zwei weitere Söhne adoptiert, Laird und Quinn, für die ihr das Sorgerecht obliegt.

jjc/AP/ddp



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