Ehemaliger Formel-1-Weltmeister Niki Lauda aus Krankenhaus entlassen

Wegen einer Grippe wurde Niki Lauda seit Anfang des Jahres im Krankenhaus behandelt. Nun hat der ehemalige Formel-1-Weltmeister die Station wieder verlassen.

Niki Lauda
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Niki Lauda


Nach einer Grippeerkrankung ist der dreimalige Formel-1-Weltmeister Niki Lauda aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Er war seit dem 2. Januar stationär behandelt worden.

Lauda, Aufsichtsratschef des Mercedes-Formel-1-Teams, war im vergangenen August eine Lunge transplantiert worden, nachdem sich sein Zustand wegen einer Entzündung der Lungenbläschen dramatisch verschlechtert hatte.

In einem Ende Dezember veröffentlichten Interview der Tageszeitungen "Kurier" und "Österreich" hatte der ehemalige Rennfahrer positiv in die Zukunft geblickt. "Es geht bergauf, ich kann schon ohne Unterstützung gehen", sagte er.

Ende Januar werfe er den Rollator weg. "Die Lunge läuft wie ein Glöckerl." Sein Ziel sei es, in der am 17. März 2019 in Melbourne beginnenden Formel-1-Saison wieder an der Rennstrecke zu sein.

Laudas Lunge war bereits durch den schweren Unfall 1976 auf dem Nürburgring vorgeschädigt. Damals war sein Rennwagen in Brand geraten. Der Österreicher saß fast eine Minute lang in den Flammen und atmete giftige Dämpfe ein, bevor er gerettet wurde.

Trotz schwerster Verletzungen und Verbrennungen kehrte er nur 42 Tage später auf die Rennstrecke zurück. Seit dem Unglück leidet Lauda an gesundheitlichen Problemen. So musste er sich 1997 und 2005 bereits zwei Nierentransplantationen unterziehen.

Lauda gewann die Formel-1-WM drei Mal. Er arbeitet unter anderem als Aufsichtsratschef des Formel-1-Teams von Mercedes und als Luftfahrtunternehmer.

sen/dpa



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