Sportlicher Auftritt Wenn Royals um die Wette werfen

Bei einem Trip nach Nottingham durften sich Prinz William und die Herzogin von Cambridge mal so richtig austoben. Jede Menge lustigen Freizeitspaß hatten die Briten organisiert, um das Paar bei Laune zu halten. Besonders angetan hatte es den Royals ein Speer aus Schaumstoff.

DPA

Nottingham - Eigentlich war es war nur ein kleiner Familienausflug: Die Omi, ihr Enkel und dessen Frau machten sich auf nach Nottingham. Sommerfrische, schicke Hüte, ein bisschen Freizeitsport im Vernon Park.

Gut, irgendwie hatte es auch mit dem Thronjubiläum zu tun. Und mit den Untertanen, denn die waren mit von der königlichen Partie. Letztlich trafen Elisabeth II., Prinz William und seine Gattin Kate auf 35.000 Menschen, die mit ihnen den Tag verbringen wollten.

Organisiert wurde die Veranstaltung von dem Wohltätigkeitsprojekt "Fields In Trust", dessen Schirmherrin die Queen ist. "Fields In Trust" engagiert sich für junge Leute und will bis Ende des Jahres mehr als 2000 Sportplätze in ganz Großbritannien bauen.

Einen Vorgeschmack auf sportliche Unterhaltung bekamen die Royals gratis: William und Kate durften sich im Schaumstoffspeerwurf üben. Dem Paar wurde ein blaues Geschoss mit rotem Kopf in die Hand gedrückt, dann ging es los. Die Herzogin von Cambridge gab alles - kam aber nicht gegen ihren Gatten an, der "mindestens anderthalb Meter" weiter warf.

Bei einem Empfang im Rathaus trafen die Royals außerdem auf Paare, die in diesem Jahr ihr diamantenes Hochzeitsjubiläum feiern. "Wir haben noch einen langen Weg vor uns", sagte William brav an die 80-jährige Kaylet Smedley und ihrem Mann Ronald, 86, gewandt. Konnte sich dann aber einen seiner üblichen Witze nicht verkneifen: "Reden Sie noch miteinander?"

Besonders auffällig war die unübersehbare Harmonie zwischen der Queen und der Herzogin von Cambridge. Sie plauderten, lächelten, scherzten. Die "Daily Mail" glaubte gar zu erkennen, dass Kate inzwischen so begeistert und inspiriert von der alte Dame sei, dass sie deren Posen kopiere. "Unbewusst lernt sie bereits von ihrer Meisterin", so die Zeitung.

Zumindest bei der Kleiderwahl könnte das sogar zutreffen: Kate trug eine Kopfbedeckung, die denen der Queen in nichts nachstand. Kein Wunder, stammt sie doch von deren bevorzugter Hutmacherin Rachel Trevor-Morgan.

Den schlichten Seiden-Mantel von Missoni soll Kate für einen Spottpreis in einem kleinen Designerladen erstanden haben. Sie trug ihn bereits im März bei einem anderen Termin mit der Queen. Recycling! Kate mutierte in der Öffentlichkeit umgehend zur Nachhaltigkeits-Ikone - welch beeindruckende Umsicht und Sparsamkeit in Zeiten der Krise. Nicht nur die Königin, auch Öko-Schwiegervater Charles wird es goutieren.

ala

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