Ehrung für Sänger Abfahrt im Osbourne-Express

Ozzy Osbourne ist einer der berühmtesten Söhne Birminghams. Nun hat die Stadt eine Straßenbahn nach ihm benannt. Dass die Tram pink ist, schien den Prinzen der Dunkelheit nicht zu stören.

Ozzy Osbourne vor gleichnamiger Bahn
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Ozzy Osbourne vor gleichnamiger Bahn


Aus Birmingham in die Welt des Musik- und Showgeschäfts - und wieder zurück: Ozzy Osbourne hat bei einem Besuch in seiner Geburtsstadt eine Straßenbahn mit seinem Namen eingeweiht. Der Sänger war auch bei der ersten Fahrt zur Haltestelle New Street dabei. Passenderweise heißt einer von Osbournes Hits "Crazy Train".

"Es ist großartig, hier zu sein und es ist eine große Ehre", sagte Osbourne, der auf seine Herkunft anspielte. Wer einmal ein Brummie sei (also den Dialekt aus Birmingham spreche), bleibe das sein Leben lang.

Der 67-Jährige wurde auch nach seiner kommenden Tournee mit Black Sabbath gefragt. "Damals im Jahr 1968 hätten wir nie gedacht, dass wir heute immer noch hier sein würden. Es ist eine unglaubliche Reise gewesen."

Ein örtlicher Radiomoderator fragte, ob die Tournee tatsächlich die letzte sein werde. "Es ist das Ende, es ist die letzte Tour", antwortete Osbourne. Er werde aber bis zu seinem Tod weitermachen. Einem Fan, der extra aus Polen nach Birmingham gekommen war, ließ Osbourne ausrichten: "Ich kenne einen guten Psychiater für dich."

Angestellte schauten aus ihren Büros, um einen Blick auf Osbourne zu bekommen. Fans schrien: "Ozzy! Ozzy! Ozzy!"

Manche Beobachter fragten sich allerdings, ob eine pinkfarbene Straßenbahn wirklich zu Osbourne passe: Pink? Für den Prinzen der Dunkelheit?

Es war einer der ersten öffentlichen Auftritte Osbournes nachdem bekannt geworden war, dass er und seine Frau Sharon sich nach 33 Jahren Ehe getrennt haben.

ulz/AP



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