Klatsch und Knatsch Ey, Mister President, lass das!

Ein früherer US-Präsident sonnt sich mit George Clooney, der aktuelle Staatschef legt sich mit Ozzy Osbourne an - und ein möglicher James-Bond-Darsteller klagt über Rassismus. Die Promimeldungen der Woche.

AP

Die Kampfansage der Woche...

...erreichte Donald Trump: Der US-Präsident hatte offenbar ungefragt den Song "Crazy Train" von Ozzy Osbourne für eine seiner politischen Kampagnen benutzt. Das fand der Sänger gar nicht in Ordnung und machte seinen Unmut in einem Statement auf Instagram publik.

"Wir senden der Trump-Kampagne (oder jeder anderen Kampagne) die Nachricht, dass es ihnen untersagt ist, Musik von Ozzy Osbourne für politische Werbung oder in jedweden politischen Kampagne zu verwenden", schrieb Sharon Osbourne im Namen ihres Ehemanns.

Die Nachricht enthält auch einen persönlichen Tipp für Trump: "Vielleicht sollte er mal einige der mit ihm befreundeten Musiker fragen", heißt es in der Mitteilung - dann fallen noch die Namen von Kanye West, Ted Nugent und Kid Rock. Von einer Reaktion des US-Präsidenten oder eines dieser Musiker ist bislang nichts bekannt.

Die Klarstellung der Woche...

...kam von Idris Elba. In einem Interview stellte der Schauspieler nun klar, dass die seit Jahren anhaltenden Diskussionen über ihn als möglichen James-Bond-Darsteller bisweilen frustrierend gewesen seien. Denn oft sei es nur um eines gegangen: dass er der erste schwarze Bond wäre.

Manche Leute hätten gesagt, er könne die Rolle nicht übernehmen. "Und dann kommt heraus, der Grund dafür ist meine Hautfarbe", sagte Elba. "Da bist du wirklich entmutigt." Dabei wurde Elba demzufolge bislang gar nicht gefragt, ob er die Rolle wolle. "Klar, wenn jemand sagen würde: 'Willst du James Bond spielen?' würde ich Ja sagen." Er habe es aber nie darauf angelegt, der erste schwarze Bond zu sein.

Die Geburt der Woche...

...ereignete sich auf einem Konzert der US-Sängerin Pink in Liverpool. Denise Jones aus dem Vorort Huyton sei hochschwanger zum Konzert in das Anfield-Stadion gekommen, berichtete die Zeitung "Liverpool Echo". Kurz vor dem ersten Song hätten bei der 32-Jährigen die Wehen eingesetzt. Nur wenige Minuten später sei ihre Tochter zur Welt gekommen - während Pink ihren Hit "Get the Party Started" auf der Bühne sang.

Pink postete den "Echo"-Artikel auf Instagram und schrieb in Anspielung auf ihren Song dazu: "Dolly Pink wollte, dass die Party beginnt".

Die Investition der Woche...

...haben sich Prinz Harry und Herzogin Meghan geleistet. Das neue Heim des Paars ist mit Steuergeldern in Höhe von 2,4 Millionen Britischen Pfund (etwa 2,7 Millionen Euro) neu gestaltet worden, wie aus Statistiken zu den Ausgaben der Royals hervorgeht. Sie sollen jedoch die gesamte Einrichtung im renovierungsbedürftigen Frogmore Cottage privat bezahlt haben.

Das Landhaus aus dem Jahr 1801 war während der sechsmonatigen Renovierung in ein Wohnhaus für die Familie umgewandelt worden. An der Immobilie sei zuvor einige Jahre nichts gemacht worden, sagte der königliche Buchhalter Michael Stevens. Nach der Sanierung soll es in dem Haus unter anderem eine luxuriöse Küche geben. Zudem wurden neue Leitungen und Heizungsrohre verlegt.

Die Ansage der Woche...

...machte Cardi B. Die Rapperin sagte auf der Bühne einer Awardshow: "Ich gehe nicht in den Knast". Und zwar mehrfach. Der Grund: Zuvor war Cardi B angeklagt worden. Ihr werden unter anderem versuchte Körperverletzung und Belästigung vorgeworfen. Auch vor Gericht plädierte sie in dieser Woche auf nicht schuldig.

Sie soll im August 2018 in einem Stripclub handgreiflich geworden sein. Laut den Berichten warfen Cardi B und neun ihrer Freunde mit Flaschen, Stühlen und Wasserpfeifen nach zwei Angestellten. Der Grund: Angeblich hatte eine der Frauen eine Affäre mit dem Ehemann von Cardi B, dem Rapper Offset.

Den Trip der Woche...

...kündigte Kourtney Kardashian an. "Ich sage immer: Eines Tages gehe ich weg und lasse alles hinter mir", sagte sie in einem Interview. "Ich werde davonsegeln. Niemand wird mich je wiedersehen."

Allein: Dem Reality-TV-Star fehlt noch ein Ziel. Bei dem Versuch zu verschwinden hat sie offenbar schon so manche Enttäuschung erlebt. Sie habe schon viele Orte besucht - und denke dann jedes Mal: "Ne, das ist es nicht. Aber ich bin froh, dass ich gekommen bin." Erst kürzlich etwa sei sie in Finnland gewesen. Das sei für einen Besuch wunderbar - aber hinziehen? Das werde sie nicht. Kardashian will nicht aufgeben: "Vielleicht Norwegen. Die Schweiz? Ich habe noch viele Ideen."

Die Urlauber der Woche...

...reisten aus den Vereinigten Staaten an, landeten erst in Frankreich und flogen anschließend nach Italien. Familie Obama urlaubte in Europa und verband die Reise mit einem Besuch bei prominenten Freunden.

Fotos zeigten, wie Barack Obama an der Seite von George Clooney auf einem Motorboot über den Comer See brauste. Der Schauspieler und die Anwältin Amal Clooney besitzen dort eine Villa.

Offiziell bestätigten die Familien den Besuch nicht. Fotos von Paparazzi zeigten jedoch beide Paare zusammen - sowie ein Treffen des ehemaligen US-Präsidenten und seiner Frau Michelle mit Bono, dem Sänger der Rockband U2.

mxw/sen/jpz/wit

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