Britische Royals William und Kate besuchen pakistanische Bergregion

Am dritten Tag ihres Pakistan-Aufenthalts haben Prinz William und Kate den Norden des Landes bereist. Offiziell ging es um die Auswirkungen des Klimawandels - inoffiziell um Hüte.

SAMIR HUSSEIN/ EPA-EFE/ REX

Prinz William und Herzogin Kate haben am dritten Tag ihres fünftägigen Besuchs in Pakistan vom Klimawandel getroffene Berggemeinden besucht. Bei der Ankunft in der nördlichen Bergstadt Chitral erhielt das Paar traditionelle Kopfbedeckungen und Gewänder.

Kate zog sich einen weißen, mit einer Pfauenfeder geschmückten Hut an. Dazu trug sie ein gleichfarbiges, bunt besticktes Gewand samt Schal. Auch Prinz Williams Mutter, Prinzessin Diana, hatte 1991 bei einem Besuch in der Region einen solchen Hut und ein Gewand überreicht bekommen. William streifte sich einen bestickten Mantel über.

Das Paar informierte sich vor Ort über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Bergregion im Norden Pakistans. Die im Hindukusch-Gebirge gelegene Stadt Chitral war lange ein beliebtes Reiseziel für ausländische und einheimische Touristen. In den vergangenen Jahren trieben Sturzfluten jedoch Tausende Einheimische in die Flucht.

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Kate und William in Pakistan: Besuch in der Bergregion

Ursprünglich stand für das Prinzenpaar die östliche Stadt Lahore auf dem Programm. Aus Sicherheitsgründen sei der Plan jedoch kurzfristig geändert worden, teilte das Außenministerium mit.

William und Kate hatten ihre fünftägige Pakistan-Reise am Montag angetreten. Die Stippvisite soll dazu beitragen, die Beziehungen zwischen Großbritannien und dem südasiatischen Staat zu verbessern, wie es in einer offiziellen Stellungnahme hieß.

Es handele sich im Hinblick auf Logistik und Sicherheit um die bislang aufwendigste Reise des Paares, teilte der Palast in London mit. Aus Sicherheitsgründen wird der Reiseplan weitgehend unter Verschluss gehalten, Einzelheiten sollen nur tageweise bekanntgegeben werden. Während des Besuchs sollen mehr als tausend Polizisten für die Sicherheit des Paares sorgen. Nicht dabei sind deren Kinder George, Charlotte und Louis.

jki/dpa



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