Paris Hilton Lost in Tokio

Nur wenige Stunden nach ihrem Drogengeständnis vor einem amerikanischen Gericht wollte Paris Hilton für eine Promo-Tour nach Japan fliegen. Stattdessen wurde sie am Flughafen Tokio festgehalten - und nach zwei Tagen wieder nach Hause geschickt.


Tokio - Das war eine kurze Stippvisite für Paris Hilton: Zwei Tage wurde die Hotelerbin von der japanischen Einwanderungsbehörde am Flughafen in Tokio festgehalten, sechs Stunden vernommen - und schließlich zurück nach Amerika geschickt. "Ich fahre wieder nach Hause, und hoffe, in Zukunft nach Japan zurückzukommen", sagte Hilton, nachdem ihr die Einreise endgültig verweigert wurde. Nur wenige Stunden vor ihrer Ankunft in Japan hatte die 29-Jährige vor einem amerikanischen Gericht Drogenbesitz und Widerstand gegen die Polizei gestanden.

Zwar hat sie sich mit diesem Geständnis einen weiteren Gefängnisaufenthalt erspart und wurde nur zu einer Bewährungs- und Geldstrafe sowie 200 Stunden Sozialarbeit verurteilt. Die japanischen Behörden sahen die Sache jedoch nicht so entspannt. "Üblicherweise wird denjenigen, die Verstöße in Zusammenhang mit Drogen begangen haben, die Einreise nach Japan nicht erlaubt", sagte Masaaki Nakayama von der Einwanderungsbehörde. Nach dem zweiten Vernehmungstag und einer Nacht im Flughafenhotel war es dann auch für Hilton so weit.

Fotostrecke

4  Bilder
Hiltons Japanreise: Paris unerwünscht
Ursprünglich wollte das Societygirl gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Nicky in Japan für ihre Mode- und Parfumkollektion werben. Außerdem waren Termine in Malaysia und Indonesien geplant - beides Staaten mit strengen Drogengesetzen und Einreisebestimmungen. Bereits 2007 saß Partygirl Hilton wegen Trunkenheit am Steuer 23 Tage im Gefängnis.

Doch auch wenn der erste Promo-Termin in Tokio geplatzt ist - genügend Publicity ist der Hotelerbin nach den jüngsten Vorfällen ohnehin sicher.

aar/AFP/dapd/AP



© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.