Partys Rabenschwarzes Halloween für Heidi Klum

Sie hatte sich redlich bemüht. Mit Riesenschnabel und in schwarzem Federkleid begrüßte Heidi Klum, als Rabe verkleidet, die Gäste ihrer Hollywood-Halloween-Party. Noch mehr mediale Aufmerksamkeit zog jedoch eine ganz andere Prominente auf sich.

dpa

Los Angeles - Bereits zum zehnten Mal bat die deutsche Medien-Unternehmerin Heidi Klum, bekennende Kostümierungsfanatikerin, allerlei Prominenz zur ihrer Brauch gewordenen Halloween-Party.

In Hollywood stellten sich also unter anderem Oberblondine Paris Hilton und ihr Lebensabschnittsbegleiter, der Baseballspieler Doug Reinhardt, ein, Klatsch-Blogger Perez Hilton erschien als Lady Gaga und Rocker-Tochter Kelly Osbourne, der ein ständiger aussichtsloser Kampf gegen Gewichtszunahme nachgesagt wird, erschien mit ihrem Verlobten Luke Worrall selbstironisch als "Bacon & Eggs".

Die Gastgeberin präsentierte sich entgegen ihrem "Blondes Fräulein"-Image sehr düster, sie und Gatte Seal erschienen als Raben.

Noch mehr Aufmerksamkeit als Klums Verkleidungskünste zog jedoch die amerikanische First Lady auf sich. Michelle Obama hatte als Gastgeberin Familien aus der Nachbarschaft des Weißen Hauses in den Regierungssitz an der Pennsylvania Avenue eingeladen, mehr als 2000 Kinder nahmen an der Halloween-Party teil.

Während Präsident Barack Obama der Würde seines Amtes entsprechend auf jegliche Kostümierung verzichtet hatte, erschien die First Lady als Raubkatze, komplett mit Leopardendress und Puschelohren.

Star des Abends war jedoch das Weiße Haus selbst, das Orange angestrahlt wurde und mit Hunderten teils riesigen Kürbissen geschmückt war. Zwischen den Säulen des Eingangsportals hing eine überdimensionale schwarze Spinne. Die Musiker der Bands, die fürs Unterhaltungsprogramm engagiert waren, traten als Skelette verkleidet auf. "Welcome to the Fright House", titelte die britische "Sun".

Blickfang war die Uno-Botschafterin der USA, Susan Rice, die sich als Disney-Figur "Goofy" verkleidet hatte. "Würde bitte jemand ein Foto von meiner Uno-Botschafterin machen?", bat Barack Obama. Es stehe zu befürchten, dass diplomatische Bemühungen zum Scheitern verurteilt seien - den Schreck dieses Anblicks würde man bei der Uno sicher nur schwer verarbeiten.

pad



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