Peaches Geldof in Not "Ich bereue jedes einzelne Tattoo"

Ihr Körper ist übersät von Tätowierungen, doch Peaches Geldof gefallen die Malereien nicht mehr. Bei ihren ersten Tattoos sei sie noch zu jung gewesen, sagte die 22-Jährige  - und schiebt die Schuld auf ihren Vater.

Getty Images

London - Sie überziehen ihren ganzen Körper, prominent auf der Schulter, halb versteckt im Nacken: Und doch bedauert Peaches Geldof jede ihrer Tätowierungen. "14-jährige Mädchen sollten keine Tattoos haben dürfen", sagte sie jetzt in der britischen Zeitung "Daily Telegraph". "Ich habe welche aus diesem Alter, die aussehen, als hätte ich sie im Knast machen lassen."

Die 22-jährige Moderatorin würde sich am liebsten eine neue Haut überziehen. "Ich bereue jedes einzelne Tattoo, das ich mir jemals habe stechen lassen. Ich gucke mir die heute an und finde sie furchterregend", sagte sie.

Vordergründig ist die Tattoo-Beichte ein ästhetisches Bekenntnis, aber eigentlich wirft Peaches damit ihrem berühmten Vater Bob Geldof vor, sich nicht um sie gekümmert zu haben. Königin Elisabeth II. mag ihn zum Ritter geschlagen haben, als Vater scheint er die entscheidenden Momente im Leben seiner Tochter verpasst zu haben.

Peaches hatte im vergangen Jahr ihren Job als Unterwäschemodel der Firma Ultimo verloren, nachdem Berichte über ihren angeblichen Drogenkonsum aufgetaucht waren. Die Marke Miss Ultimo richte sich an junge Frauen, und das Unternehmen habe eine "soziale Verantwortung".

Geldofs Anwalt wies die Vorwürfe derweil zurück: Die Anschuldigung, seine Mandantin habe Heroin gespritzt, sei falsch. Vielmehr sei sie betrunken gewesen. Peaches Mutter Paula Yates war 2000 an einer Überdosis Heroin gestorben.

jbr



© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.