Peter Jackson über »Herr der Ringe«-Filme »Ich habe erwogen, zu einem Hypnotherapeuten zu gehen, nur um die Filme zu vergessen«

Im Kino will man sich überraschen lassen, blöd, wenn man der Regisseur ist: Filmemacher Peter Jackson konnte daher seine eigene Tolkien-Saga nie genießen – und liebäugelte damit, dieses Dilemma mit Hypnose zu lösen.
Regisseur Peter Jackson

Regisseur Peter Jackson

Foto: Scott Dudelson / Getty Images

Starregisseur Peter Jackson ist für seine »Herr der Ringe«-Filme gefeiert und mit Auszeichnungen überhäuft worden – doch er selbst konnte sie nie genießen, wie er nun erklärt hat. Er habe deshalb sogar alternative Methoden wie Hypnose konsultiert, sagte Jackson in dem Podcast »Awards Chatter«  – in der Hoffnung, die Trilogie danach in Ruhe anschauen zu können.

»Es war so ein Verlust für mich, die Filme nicht einfach wie jeder andere anschauen zu können«, sagte Jackson. »Ich habe ernsthaft erwogen, zu einem Hypnotherapeuten zu gehen, um mich hypnotisieren zu lassen und mich die Filme und die Arbeit der letzten sechs oder sieben Jahre vergessen zu lassen, sodass ich sie endlich genießen könnte.«

Er habe mit Derren Brown, einem bekannten Illusionisten, Kontakt gehabt, so Jackson weiter. Am Ende habe er aber doch keine Therapiesitzung absolviert. Jackson gab dafür keine Gründe an.

Am Honorar dürfte es nicht gescheitert sein: Im vergangenen Jahr kürte das »Forbes«-Magazin  den Regisseur zum weltweit reichsten Entertainer. Demnach verdiente er im Jahr 2020 insgesamt 580 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 508 Millionen Euro).

lmd
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