Piloten-Prinz William Streicheleinheiten für den Luftikus

Mission Imagepflege: Nachdem Prinz William mit semi-privaten Spaßflügen in die Kritik geraten war, will das Militär nun das öffentliche Ansehen des Adeligen aufpolieren. Für seinen Einsatz bei einer Katastrophenschutzübung erntete der 26-Jährige deshalb großes Lob.


London - Die Marineführung sparte nicht mit anerkennenden Worten: Im Rahmen seiner Ausbildung bei der Marine habe der Leutnant echte Führungsqualitäten bewiesen, ließ die Royal Navy nach britischen Zeitungsberichten vom Donnerstag verlauten.

Der Prinz - die Nummer zwei in der Thronfolge nach seinem Vater Prinz Charles, 59 - habe sich bei einer Katastrophenschutzübung in der Karibik bestens bewährt, sagte sein Kommandeur Mark Newland, Kapitän der Fregatte "Iron Duke". Bei der Übung wurde vor sowie auf der zu Großbritannien gehörenden Insel Montserrat eine Rettungsaktion bei einem Hurrikan simuliert.

Erst kürzlich gab das Verteidigungsministerium in London bekannt, dass Prinz William auf der "Iron Duke" an einem Einsatz gegen Kokainschmuggler in der Karibik beteiligt war. Vorher hatte der blaublütige Offizier bei der Luftwaffe mehrfach mit privat anmutenden Hubschrauberflügen - darunter zu einer Junggesellenparty - für Negativschlagzeilen gesorgt.

jdl/dpa



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