Mit Zwirn, Charme und Pistole Pippa Middleton und die Paparazzi-Wumme

Pippa Middleton ist eine der meistfotografierten Frauen der Welt. Doch das scheint die attraktive Schwägerin von Prinz William in Paris für einen Augenblick vergessen zu haben. Da wurde sie in einem Cabrio voller adretter Jungs Zeugin eines sehr, sehr schlechten Scherzes.

DPA

Paris - Von wegen Stadt der Liebe: Mit drei gutaussehenden Herren wurde Pippa Middleton am Sonntag in einem schwarzen Audi Cabrio im Zentrum von Paris gesichtet. Paparazzi lichteten sie bei ihrer Spritztour ab - doch sie lieferten keineswegs indiskrete Fotos von Champagner-Orgien oder Küssen. Nein, auf den Fotos ist zu sehen, wie die 27-Jährige mit Schmollmund und Sonnenbrille neben dem Fahrer sitzt, während dieser eine Pistole zückt und sie direkt auf den Fotografen richtet.

Die britische "Sun" veröffentlichte die Bilder und berichtete, dass der üble Scherz offenbar nicht folgenlos bleiben werde. Demnach könnten polizeiliche Ermittlungen in der Sache eingeleitet werden. Noch ist nicht bekannt, ob es sich bei der Waffe um eine Attrappe handelte. Sollte es eine echte Pistole gewesen sein, drohen allen Beteiligten rechtliche Konsequenzen.

Dem Blatt zufolge saß der 29-jährige französische Modeunternehmer Arthur de Soultrait auf der Rückbank des Audis. Er soll ein blaues Baseballcap getragen haben. Pippa Middleton habe am Abend zuvor seine Geburtstagsparty im Pariser Vicomte Theater besucht, hieß es.

Der "Daily Mail" zufolge soll mindestens ein Zeuge des Vorfalls Anzeige bei der Pariser Polizei gestellt haben. Die ist ohnehin in Alarmbereitschaft: Das im Großraum Paris liegende Département Essonne wurde in den vergangenen Wochen von einer Serie brutaler Morde erschüttert. Seit November wurden in einem Umkreis von rund zehn Kilometern vier Menschen mit derselben Waffe erschossen. Am Wochenende wurden in Zusammenhang mit diesen Verbrechen zwei Tatverdächtige festgenommen.

Für Verstörung sorgte außerdem der Attentäter Mohamed Merah, der in Toulouse bei drei Anschlägen insgesamt sieben Menschen erschoss, darunter drei Kinder. Merah starb im März, als Polizisten seine Wohnung stürmten.

Noch am Samstag trat Middleton den Berichten zufolge die Heimreise an. Sie fuhr vom Bahnhof Gare du Nord mit dem Eurostar nach London - wo sie der Familie vermutlich Frage und Antwort stehen muss.

ala

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