Pöbelpoesie Arnold Schwarzenegger und der böse Brief

Arnold Schwarzenegger, Gouverneur von Kalifornien und Ex-Muskelprotz, ist mit einem Kraftausdruck in einem offiziellen Schreiben unangenehm aufgefallen. Ein politischer Gegner will aus den Zeilen des Republikaners die Worte "Fuck you" herausgelesen haben.

AFP

Los Angeles - Die Sprüche seiner "Terminator"-Filme sind legendär. Doch anders als mit der Wendung "Hasta la vista, baby!" hat der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger mit dem Wortlaut eines Briefes an einen politischen Gegner jetzt für Aufregung gesorgt.

Darin kündigte der republikanische "Gouvernator" nicht nur sein Veto gegen die Finanzierung eines Hafenprojekts in San Francisco an, sondern sendete dem Adressaten - angeblich unbewusst - noch eine andere Botschaft: Von oben nach unten gelesen ergaben die ersten Buchstaben der Zeilen an den demokratischen Abgeordneten Tom Ammiano die Beschimpfung "Fuck you".

Schwarzeneggers Sprecher Aaron McClear versicherte am Mittwoch (Ortszeit), dass die Buchstaben-Abfolge der Zeilenanfänge "reiner Zufall" gewesen sei. "Wir verfassen jedes Jahr Hunderte Briefe und das war nur ein Zufall, mehr nicht", sagte er.

Ammiano hatte Schwarzenegger kürzlich öffentlich wegen der drastischen Haushaltskürzungen in Kalifornien kritisiert - die Presse berichtete tagelang darüber.

jdl/AFP

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