Lange Staus und volle Strände Polizei rät von Ausflügen an die Ostsee ab

Wegen der hohen Temperaturen sind die Strände an den deutschen Küsten überfüllt. "Wer jetzt noch Richtung Ostsee losfährt, muss selbst wissen, was er sich antut", mahnt die Polizei.
Polizei: "Die Verkehrslage auf der A1 ist katastrophal"

Polizei: "Die Verkehrslage auf der A1 ist katastrophal"

Foto: Mohssen Assanimoghaddam/ dpa

Die Aussicht auf eine Erfrischung in der Ostsee bei sommerlichen Temperaturen hat am Samstagmorgen zahlreiche Kurzurlauber auf die Autobahnen gelockt und zu kilometerlangen Staus geführt. Schon zur Mittagszeit warnte die Polizei Kurzentschlossene und Nachzügler davor, ebenfalls noch den Weg an die Küste anzutreten. "Die Verkehrslage auf der A1 ist katastrophal. Wer jetzt noch Richtung Ostsee losfährt, muss selbst wissen, was er sich antut", sagte ein Sprecher der Polizei.

Zwischendurch habe sich der Verkehr auf bis zu 17 Kilometern gestaut, doch auch auf dem restlichen Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Lübeck sei durchweg mit stockendem Verkehr zu rechnen. An den Küsten selbst kam es bedingt durch das hohe Besucheraufkommen zu langen Wartezeiten: Gegen 12 Uhr waren in der Lübecker Bucht nach Angaben der Polizei nahezu alle Parkplätze belegt.

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Sommerwetter an Küste ab Sonntag wieder vorbei

Auch die Strände, wie beispielsweise in Timmendorf an der Seebrücke oder in Scharbeutz, seien zu dieser Zeit bereits stark ausgelastet gewesen. "Das Kontingent ist aufgebraucht, mehr geht nicht", sagte eine Polizeisprecherin des Lagedienstes Schleswig-Holstein.

Neben dem Aufruf, auf einen Strandbesuch zu verzichten, mahnte die Polizei zudem Urlauber zur Vorsicht. An den engen Strandpromenaden lasse sich kaum kontrollieren, ob die geltenden Corona-Bestimmungen wie der Mindestabstand eingehalten werden. Ab Sonntagmorgen rechnet der Deutsche Wetterdienst schon wieder mit wechselhaftem Wetter. Nachmittags sind auch Regenschauer bei 23 Grad Celsius möglich.

koe/dpa