Prinz George beim EM-Finale »Dieses Kind regiert unser Land«

Sein Lachen ging um die Welt: Nach dem 1:0 für England erwärmte der kleine Prinz die Herzen seiner Landsleute. Umso trauriger sah der Sohn von William und Kate nach der Niederlage aus.
Herzogin Kate mit Sohn George und Ehemann William am Sonntag im Wembley-Stadion

Herzogin Kate mit Sohn George und Ehemann William am Sonntag im Wembley-Stadion

Foto: FRANK AUGSTEIN / REUTERS

Er lacht, er schreit, er jubelt, er fällt seinem Vater und dann seiner Mutter in die Arme: Prinz George durfte am Sonntag das Finale der Europameisterschaft in London mit ansehen. Der Siebenjährige trägt einen Anzug und einen Schlips, genauso wie es sein Vater tut, Prinz William.

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Doch das förmliche Outfit hält ihn nicht davon ab, nach dem 1:0 für England seine Gefühle herauszulassen und sich zu freuen wie jeder andere Fußballfan auch. Georges Jubelschrei mit aufgerissenem Mund nach dem ersten Tor für England erwärmt die Herzen und geht im Netz viral.

Prinz William tröstet Sohn – und die Spieler

»Es ist so süß, ich kann es kaum aushalten«, schreibt ein Twitter-Nutzer. »Er hat die Aufmerksamkeit gestohlen«, schreibt ein anderer. Zuschauer filmten ihre Fernsehbildschirme und kommentierten, der Prinz hätte den Abend gerettet, seine Reaktion sei »brillant« gewesen, »ich habe ein gutes Gefühl, wenn dieses Kind unser Land regiert«.

Prinz George war wohl der niedlichste Hingucker beim Finale zwischen England und Italien. Seine Eltern erlaubten ihrem Sohn bis 23 Uhr dabei zu sein, eine Ausnahme für ein Ausnahmefinale. Es war das erste Endspiel eines großen Turniers für England seit 1966 (4:2 n.V. im WM-Finale gegen Deutschland).

Am Ende, als für England alles vorbei war und die Mannschaft von Trainer Gareth Southgate nach dem Elfmeterschießen verloren hatte, war George die Enttäuschung anzusehen. Ernst blickt er auf das Spielfeld, sein Vater legt ihm behutsam die Hände auf die Schultern und tröstet ihn. Danach geht William kurz zu den Spielern. Auch für sie ist eine Welt zusammengebrochen.

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»Er hat ihnen gedankt für ihren Einsatz«, sagte Southgate und ergänzte zur Stimmung: »Sie können sich vorstellen, wie es dort aussieht.« Vor 25 Jahren, im EM-Halbfinale ebenfalls in Wembley gegen Deutschland, war es Southgate gewesen, der den entscheidenden Elfmeter vergeben hatte.

Auch auf Twitter spendete Prinz William seinen tieftraurigen Landsleuten Trost. »Ihr seid alle so weit gekommen, aber traurigerweise war dieser Tag nicht unser. Ihr könnt alle hocherhobenen Hauptes gehen, seid stolz auf euch«, schrieb er.

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Prinz William äußerte sich zudem über die rassistischen Bemerkungen einiger Fußballfans. Nachdem die Spieler Bukayo Saka, Marcus Rashford und Jadon Sancho ihre Elfmeter im Endspiel der Fußball-EM vergeben hatten, wurden sie in den sozialen Medien beleidigt. William twitterte, ihn machten die rassistischen Beleidigungen nach dem Spiel des vergangenen Abends krank. »Es ist völlig inakzeptabel, dass Spieler dieses abscheuliche Verhalten ertragen müssen.« So etwas müsse aufhören, alle Beteiligten sollten zur Rechenschaft gezogen werden.

Anmerkung: In einer vorigen Version dieser Meldung hatten wir geschrieben, England habe vor 55 Jahren die Europameisterschaft gewonnen. Tatsächlich gewann England 1966 die Weltmeisterschaft. Wir haben den Fehler korrigiert.

kha/dpa