»Ich habe keine Ahnung« Harry musste bei Fragen zu britischem Einbürgerungstest passen

Während die Briten noch rätseln, was in der Biografie von Prinz Harry stehen wird, überrascht Herzogin Meghan mit einem interessanten Detail über ihren Ehemann: Sein Wissen über das Königreich hat offenbar Lücken.
Meghan und Harry im Juni beim Kronjubiläum der im September verstorbenen Queen

Meghan und Harry im Juni beim Kronjubiläum der im September verstorbenen Queen

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Matt Dunham / Getty Images

Der britische Königssohn Prinz Harry hat nach Aussage seiner Ehefrau Herzogin Meghan einige Fragen des britischen Einbürgerungstests nicht beantworten können. »Dieser Einbürgerungstest ist so schwierig«, sagte die 41-Jährige in der aktuellen Folge ihres Podcasts »Archetypes«. »Ich habe dafür gelernt und erinnere mich, wie ich gedacht habe: oh mein Gott.« Sie habe dann ihren Ehemann Harry, 38, um Hilfe gebeten. »Und er so: Ich habe keine Ahnung«, berichtete Meghan im Gespräch mit der Schauspielerin Pamela Adlon (»Bumblebee«).

Das britische Königshaus hatte 2017 die Verlobung der in den USA geborenen Meghan mit Harry bekannt gegeben, dem jüngeren Sohn des heutigen Königs Charles III. Damals kündigte die Royal Family an, die ehemalige Schauspielerin (»Suits«) werde die britische Staatsbürgerschaft annehmen. 2020 legten Meghan und Harry ihre royalen Pflichten nieder und zogen in die USA. Medienberichten zufolge gab Meghan damals ihre Bemühungen um einen britischen Pass auf. Dazu äußerte sie sich im Podcast nicht.

Spaß mit Sophie Trudeau

Außerdem unterhält sich die 41-Jährige in der neuen Episode mit Sophie Trudeau, 47, der Ehefrau des kanadischen Premierministers Justin Trudeau. Dabei erzählt Meghan, wie sie gemeinsam im Sommer mit ihren Kindern einen Ferientag verbracht haben. »Das war kein Tag, an dem wir Ehefrauen und Mütter waren, angeschickert mit Hochsteckfrisuren und Schmuck und zurückhaltendem Lächeln«, sagte Meghan. »Dies war die andere Version von uns: beide mit wildem lockigem Haar und Badeanzügen und losen Klamotten und Lachen, bis der Bauch schmerzte, viel Gekuschel mit unseren Kleinen und leisem Mädelsgeflüster auf der Terrasse, albern wie die Schulmädchen.«

Mit der Folge namens »Good Wife/Bad Wife, Good Mom/Bad Mom« wolle sie beleuchten, wie Frauen aus gesellschaftlich festgelegten Rollenbildern ausbrechen können, sagte Meghan.

Dieses Detail über Prinz Harry kommt zu einer Zeit, in der im Königreich über die angekündigte Biografie von Prinz Harry diskutiert wird, die am 10. Januar erscheinen soll. Denn wenn es stimmt, was Medien seit Längerem vermuten, dürfte Harrys Werk den Palast und vor allem seinen Vater König Charles III. massiv ins Visier nehmen. Medien zufolge soll der Queen-Enkel das Buch, mit dem bereits im Herbst gerechnet worden war, nach dem Tod seiner Großmutter am 8. September zwar hastig überarbeitet und stellenweise abgeschwächt haben. Er habe mehrfach »kalte Füße« bekommen, berichtete etwa die »New York Times«. Die britische Boulevardzeitung »Sun« zitierte nun jedoch eine Quelle mit den Worten: »Dieses Buch ist noch viel schlimmer als die Leute denken.«

Wie dem auch sei: Das Buch mit dem Titel »Spare« dürfte für Aufsehen sorgen. Darauf lässt schon der Titel schließen, der wohl vor allem auf die alte Redewendung »an heir and a spare« anspielt, was so viel heißt wie »der Erbe und der Ersatz« – und sich in diesem Fall auf Prinz William und Prinz Harry beziehen würde.

sak/dpa
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