Adliger Besuch Roter Teppich für Prinz Harry und Meghan in Düsseldorf

Jubelnde Fans empfingen sie: Prinz Harry und seine Frau Meghan sind herzlich in Düsseldorf empfangen worden. Das Paar des britischen Königshauses ist in Deutschland, um für die paralympischen Invictus Games zu werben.
Meghan und Prinz Harry bei ihrer Ankunft in Düsseldorf

Meghan und Prinz Harry bei ihrer Ankunft in Düsseldorf

Foto: Rolf Vennenbernd / dpa

Der britische Prinz Harry (37) und seine Frau Meghan (41) sind am Dienstagmittag in Düsseldorf angekommen und am Rathaus von jubelnden Fans begrüßt worden.

Die prominenten Gäste gingen über den roten Teppich zur blauen historischen Rathaustür. In seiner Rede bedankte sich Prinz Harry bei der Stadt Düsseldorf und der Bundeswehr für ihre Bereitschaft zur Ausrichtung der Invictus Games 2023. Er sei ihnen »auf ewig dankbar« für ihr großes Engagement.

Er könne aus seiner Erfahrung versichern, dass die Begegnung mit den Teilnehmern des paralympischen Sportfestivals außerordentlich intensiv sei. »Wir können so viel von ihnen lernen und auch daran wachsen.« In ihren Geschichten könne man sich häufig aber auch selbst wiedererkennen. Er lade alle deutschen Bürgerinnen und Bürger ein, im kommenden Jahr an den Wettkämpfen für Kriegsveteranen teilzuhaben.

Gedeckte Farben, keine Krawatte

Die paralympischen Wettkämpfe von Kriegsveteranen sind eine Herzensangelegenheit des Prinzen, der sich mit seiner Frau 2020 aus dem engeren Kreis der Königsfamilie losgesagt hatte.

Herzogin Meghan hat sich zu ihrem Besuch in Düsseldorf in einem legeren Sommeroutfit gezeigt. Die Amerikanerin, die sich seit ihrem Abschied aus dem Königshaus öffentlich sehr rar gemacht hatte, trug am Dienstag ein weißes, geripptes und schulterfreies Top und eine beige weite Hose. Harry trug einen klassischen grauen Anzug – verzichtete allerdings auf eine Krawatte.

Meghan fiel schon früher öfter auf, weil sie ungewöhnlich gedeckte Farben wie Beige trägt. Die Mitglieder der Königsfamilie tragen traditionell eher knallige bunte Farben – man sagt, damit das Volk sie immer direkt sieht.

ktz/dpa
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