Prinz Harrys Nordpol-Mission Gefangen im Eis

Medienwirksam springt er im orangefarbenen Isolieranzug ins Eiswasser, packt beim Verladen der Ausrüstung mit an, zeigt sich mit verletzten Soldaten und der britischen Flagge. Doch nicht alles lässt sich bei einer Mission zum Nordpol so gut planen, musste Prinz Harry nun feststellen: Er sitzt fest.

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Hamburg - Prinz Harrys Tour durchs Nordeis verläuft nicht gerade glatt: Nachdem starke Sturmböen bereits den Start verzögert hatten, musste nun auch die Abreise des britischen Prinzen verschoben werden. Der Monarchenspross steckt fest.

Wegen Schäden an der Startbahn konnte Harry nicht wie geplant nach Hause fliegen. Ein Palastsprecher erklärte, auf der Basis sei ein Riss in der Start- und Landebahn entdeckt worden - die Rückreise des 26-Jährigen könne sich um bis zu 48 Stunden verschieben.

Harry begleitet als Schirmherr des Projekts "Walking With the Wounded" im Afghanistan-Krieg verletzte Soldaten auf deren Weg zum Nordpol - zumindest die ersten rund 16 Meilen. Der Prinz hatte sich Ende März auf den Weg in Richtung Arktis gemacht, um das Projekt zu unterstützen. Gesammelt werden Spenden, um verletzten Soldaten eine Zukunft zu ermöglichen, beispielsweise mit einer Ausbildung. Die Mission dauert insgesamt vier Wochen, Harry sollte nur einige Tage dabei sein.

Hauptsache, bis zur Hochzeit seines älteren Bruders ist Harry wieder zu Hause.

siu/dpa



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