Promi-Probleme Kate Moss hielt Oppositionsführer für Klempner

Dumm gelaufen: Zuerst hatte sich David Cameron, Chef der britischen Konservativen, gefreut - Supermodel Kate Moss hatte ihn nach seiner Telefonnummer gefragt. Erst später wurde ihm klar, dass sie wohl hauptsächlich wegen ihres feuchten Kellers Interesse an ihm zeigte.


London - "Die gute Nachricht ist, dass ich Kate Moss getroffen habe und sie meine Telefonnummer wollte. Die schlechte, dass sie denkt, ich habe etwas mit Abflüssen zu tun", sagte der britische Politiker David Cameron in einem Interview mit dem Fernsehsender ITV, das am Samstag ausgestrahlt werden soll. Offenbar, so führte der Oppositionsführer aus, habe das 33-jährige Supermodel nicht gewusst, mit wem sie sich da unterhielt, hielt den Konservativen wohl für einen Klempner.

Die beiden waren auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung aufeinander getroffen, hatten angefangen miteinander zu plaudern. Da er nicht wusste, über was er mit Moss reden sollte, habe er sich für ein Gespräch über die Folgen des Hochwassers im Sommer in Großbritannien entschieden, erklärte der 41-jährige Cameron in dem Interview.

Kate Moss muss seinen Schilderungen zufolge so von dem Gespräch fasziniert gewesen sein, dass sie den Politiker nach dessen Telefonnummer fragte. Cameron: "Sie hat gesagt, 'mein Gott Sie hören sich wie ein nützlicher Bursche an'."

Erst später wurde dem Oppositionsführer klar, weshalb sich Moss für ihn interessierte: "Ich denke, sie glaubt, ich hätte was mit der Trockenlegung (von Gebäuden) zu tun". Später sei er im Zwiespalt gewesen, ob er sich freuen oder ärgern sollte, sagte Cameron.

Das britische Model besitzt ein Haus in Camerons Wahlkreis in der Grafschaft Oxfordshire, die im Sommer von einer verheerenden Flut heimgesucht wurde.

mak/afp/dpa



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