Elizabeth II. beendet Deutschlandreise Quexit

Ein Bummel am Brandenburger Tor, eine Kranzniederlegung in Bergen-Belsen - so ist der Staatsbesuch von Elizabeth II. in Deutschland zu Ende gegangen. Die Queen wirkte bewegt.

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Zum Abschluss ihrer Staatsvisite hat Queen Elizabeth II. den Blick auf das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte gerichtet - und das ehemalige Konzentrationslager Bergen-Belsen besucht. In der niedersächsischen Gedenkstätte legte die britische Königin am Mittag einen Kranz für die Opfer des Nationalsozialismus nieder.

Außerdem sprach die 89-jährige Monarchin mit Holocaust-Überlebenden sowie mit britischen Veteranen, die an der Befreiung des Lagers vor 70 Jahren beteiligt waren. Nach Angaben der britischen Botschaft war es der persönliche Wunsch der Königin, den Ort zu besuchen. Es war der erste Besuch der britischen Königin in einem ehemaligen Konzentrationslager überhaupt. Der letzte Programmpunkt stand im Gegensatz zu den Stationen in Berlin und Frankfurt ganz im Zeichen der Stille und des Gedenkens.

Gedenkstättenleiter Jens-Christian Wagner empfing die Queen und ihren Mann Prinz Philip am Jüdischen Mahnmal. Anschließend führte er das royale Paar zum Gedenkstein für das jüdische Mädchen Anne Frank, das in Bergen-Belsen ermordet wurde. Einen Augenblick verweilten die Queen und Prinz Philip im Haus der Stille, das Besuchern die Möglichkeit zur Einkehr und Besinnung gibt.

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Queen in Deutschland: Der letzte Tag
Den Kranz legte die Königin an der Inschriftenwand nieder, die an Opfer aller Nationen erinnert. Im Gespräch mit den Zeitzeugen nahm sich die Queen vergleichsweise viel Zeit und wirkte bewegt. Außerdem ließ sie sich von Schülern eine App demonstrieren, die zeigt, wie das Konzentrationslager einst aussah.

Farbenfroher Abschied aus Berlin

Die 89-Jährige war seit Dienstagabend zum fünften Mal auf Staatsbesuch in Deutschland. Ihr erster war 1965. Am frühen Nachmittag starteten Elizabeth II. und Philip vom Militärflugplatz Celle aus zurück nach Großbritannien.

Mit einem Spaziergang am Brandenburger Tor hatte sich die Queen am Morgen bereits aus Berlin verabschiedet. Um zehn Uhr verließ sie das Hotel Adlon. Dann ging die Königin über den Pariser Platz, nahm von Kindern Blumensträuße entgegen und plauderte kurz mit Zaungästen.

Elizabeth II. wurde von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller begleitet. Passend zum sommerlichen Wetter trug die Queen Hut und Mantel in sonnigem Gelb. Anschließend fuhren die 89-Jährige und Prinz Philip im Bentley durch das Brandenburger Tor zum Flughafen Tegel, ein Dudelsackpfeifer spielte dazu.

Der Senat berichtete, die Königin habe Müller auf dem kurzen gemeinsamen Weg auf dem Pariser Platz gefragt, wie groß Berlin sei. Müller habe ihr dann etwas zum Thema Berlin als wachsende Stadt erläutert. Außerdem habe die Queen bemerkt, ihr sei aufgefallen, dass auch viele junge Leute am Rand gestanden und sie begrüßt hätten.

Im Video: Mit dem Bentley durchs Brandenburger Tor

wit/dpa

insgesamt 15 Beiträge
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ptb29 26.06.2015
1. Soll die Überschrift lustig sein?
Da ist mit dem Redakteur die Fantasie exit gegangen.
otelago 26.06.2015
2. irre
wenn sie wenigstens mal real positiv gewesen wäre. die lobhudelei ist kaum zu erdulden. zum hundertsten mal den Krieg zu feiern ist uebelste Hetze die spinnen die Briten und raus jetzt mit der.
Siloy 26.06.2015
3. Einen Kranz
hätte sie mal in Dresden hinlegen sollen. Das wäre mutig gewesen und wirklich bedeutsam. Bergen-Belsen ist dagegen ein Ort deutscher Schande, nicht britischer.
Sumerer 26.06.2015
4.
Bergen-Belsen wird sicherlich der eindrucksvollste Moment sein, der sich dem Königspaar in Deutschland geboten hat. Ich kenne diesen Eindruck, durch den Besuch eines Außenlagers (bei Fürstenfeldbruck) des KZ Dachau. Es herrschte eine nahezu unheimliche Stimmung während ich die ausgestellten Bilder, wie auch die Krematorien, Gaskammern und Lagerhütten besichtigte. Die Schweinereien, die die Nazis dort verübten, kann man sich kaum vorstellen. Es ist nahezu unbegreiflich!
Ri Chie 26.06.2015
5.
so sympathisch mir diese Frau auch (in Großbritanien) ist. Aber ich will wirklich nicht wissen, was dieser unwichtige Besuch der deutschen Steuerzahler wieder hat kosten lassen...
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