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Momo, Dschungel, Winnetou: Radost Bokel, die Indianerbraut

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Radost Bokel im Tipi Momo wird Winnetous Schwester

Mit elf war sie Momo, dann lange nichts. Sie zog sich nackt aus, und alle sahen hin, ein Comeback als Schauspielerin wollte aber nicht klappen. Selbst im Dschungelcamp wurde Radost Bokel nur siebte. Jetzt spielt sie auf einer Freilichtbühne Indianerin. Im Sauerland.

Elspe - Aus dem Dschungelcamp ins Tipi: Schauspielerin Radost Bokel schlüpft im Sommer ins Indianerkostüm und übernimmt die Rolle der Winnetou-Schwester Nscho-tschi bei den Karl May Festspielen im sauerländischen Elspe. Die 36-jährige Bambi-Preisträgerin übernimmt die Rolle während der gesamten Spielzeit vom 23. Juni bis zum 2. September, wie der Veranstalter mitteilte.

Die Karl-May-Festspiele locken jährlich rund 180.000 Besucher auf das 120.000 Quadratmeter große Gelände. Rund 60 Schauspieler sind jährlich bei der Indianer-Show zu sehen, zu ihnen gehörte zehn Jahre lang auch der berühmte Winnetou-Darsteller Pierre Brice.

Bokel wurde im Film "Momo" nach Michael Endes gleichnamigem Buch im Alter von elf Jahren bekannt. Zuletzt war sie für die RTL-Promi-Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im australischen Dschungel zu sehen.

jbr/dpa/dapd
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