Schutzanordnung in Puerto Rico Ricky Martin weist Gewaltvorwürfe zurück

Eine unbekannte Person wirft Ricky Martin offenbar häusliche Gewalt vor. Deswegen erließ eine Richterin eine einstweilige Verfügung. Der Sänger spricht von »völlig falschen Behauptungen«.
Ricky Martin: »Völlig falsche Behauptungen«

Ricky Martin: »Völlig falsche Behauptungen«

Foto: LOIC VENANCE / AFP

Gegen Popstar Ricky Martin ist in seiner Heimat Puerto Rico eine einstweilige Verfügung wegen des Vorwurfs der häuslichen Gewalt erlassen worden. Das teilt die Polizei mit und beruft sich auf die Entscheidung einer Richterin. Martin werde aber keiner Straftat angeklagt.

Wer die Verfügung beantragt habe und was genau dem Musiker vorgeworfen werde, teilt die Polizei nicht mit.

Martin weist die Anschuldigungen der häuslichen Gewalt zurück. Die gegen ihn gerichtlich erlassene Schutzanordnung »beruht auf völlig falschen Behauptungen«, schreibt der 50-Jährige auf Twitter. Er werde sich dem Gerichtsverfahren mit dem Verantwortungsbewusstsein stellen, das ihn auszeichne. Zu Details könne er sich nicht äußern, da es sich um ein laufendes Verfahren handle.

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Vertreter des Sängers und Schauspielers wiesen die Anschuldigungen auch in einer Mitteilung zurück. Die Vorwürfe seien »komplett falsch und erfunden«, heißt es: »Wir sind sehr zuversichtlich, dass, wenn die wahren Fakten in dieser Angelegenheit ans Licht kommen, unser Klient Ricky Martin voll und ganz Recht bekommen wird.«

Martin von Ex-Managerin verklagt

Ende Juni war bekannt geworden, dass Martin sich bald in einem anderen Fall womöglich vor Gericht verantworten muss. Eine frühere Managerin des Musikers hat ihn auf mehr als drei Millionen Dollar an unbezahlten Provisionen verklagt, wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten.

Die Klägerin hat den puerto-ricanischen Sänger demzufolge zwischen 2014 und 2018 sowie erneut von 2020 bis 2022 vertreten und beraten – angeblich, weil Martins »persönliches und berufliches Leben in absoluten Turbulenzen war«. Nur mit ihrer Unterstützung habe er Millionen von Dollar verdient, daher schulde er ihr »erhebliche Provisionen«, heißt es in der 15-seitigen Klage.

Die Managerin behauptet zudem, Martin habe sie regelmäßig manipuliert und belogen – weswegen sie schließlich ihre Geschäftsbeziehung mit dem Musiker im April dieses Jahres beendet habe. Martin hat sich zu dem Fall bislang nicht geäußert.

ptz/dpa/AP
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