Andrew Lloyd Webber und Rihanna Die verpasste Chance

2003 war Rihanna eine unbekannte Sängerin auf Barbados. Nun behauptet Musical-Altermeister Lloyd Webber, er sei damals begeistert von ihr gewesen - und habe sie trotzdem nicht engagiert.

DPA

Rihanna zählt seit Jahren zu den Weltstars der Musikbranche. Als Entdecker der Sängerin aus Barbados gilt der amerikanische Produzent Evan Rogers. Er war Ende 2003 im Urlaub auf der Antilleninsel, als er den damaligen Teenager in einer Girl-Band singen hörte. "In der Minute, da Rihanna den Raum betrat, war es so, als würden ihre beiden Partnerinnen nicht existieren", sagte Rogers später, so der "Guardian".

Nun verblüffte Musical-Altmeister Andrew Lloyd Webber in einem Interview mit einer überraschenden Anekdote. Der 68-Jährige behauptete in der Show "Good Morning Britain", auch er habe Rihanna entdeckt.

Wie ein Bild aus dem Urlaub

Es sei wohl so etwa zwölf Jahre her, da habe er Rihanna auf Barbados während einer Karaoke-Show gehört. An seiner Seite sei damals sein Kreativpartner Nigel Wright gewesen. Gemeinsam habe man entschieden, Rihanna nicht zu engagieren - obwohl sie "sehr, sehr gut" geklungen habe.

"Ich habe zu Nigel gesagt: 'Wenn wir sie mitnehmen nach Großbritannien, dann ist es wie mit einem Bild, das Du woanders kaufst: Du schaust es zu Hause an und denkst: Warum habe ich das gekauft?'" Heute, sagt Lloyd Webber, sei die verpasste Gelegenheit nichts, worauf er stolz sei.

Vielleicht ist das ganz gut so. Als Webber-Musicaldarstellerin wäre sie austauschbar. Als Popstar ist sie einzigartig.

sms

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