Robbie Williams Die Sache mit den Hormonen

Er dachte, es sei die Quittung für seine Exzesse: Antriebslos und aufgequollen fristete Popstar Robbie Williams seine Tage, ein Elvis Presley der Jahrtausendwende. Doch nun will der Musiker herausgefunden haben, was ihm wirklich fehlte.


Hamburg - Die britische Boulevardzeitung "The Sun" ist nicht gerade für ihre vornehme Zurückhaltung bekannt. Gerade mit dem Nationalhelden Robbie Williams ging sie über die Jahre alles andere als pfleglich um. Kaum ein Exzess, den das Blatt nicht geifernd aufgriff, kaum ein Absturz Williams', der nicht höhnisch kommentiert wurde. Und als Williams, aufgequollen und antriebslos, sich in Los Angeles verkroch, fühlten sich die Briten erst recht herausgefordert.

So verwundert es nicht, dass das Blatt nun, mit kaum zu verkennendem spöttischen Unterton, Williams neueste Selbsterkenntnis hinausposaunt: Sein Absturz nämlich, so will der Musiker herausgefunden haben, sei keinesfalls eine Folge der fortwährenden Drogen- und Alkoholexzesse, sondern eine hormonelle Störung. "Ich habe mich zufällig durchchecken lassen und dabei wurden einige interessante Sachen entdeckt", sagte Williams.

"Ich habe drei Jahre lang nichts gemacht, ich hatte einfach keine Energie", so der Musiker. Das aber sei eben eine Folge seiner hormonellen Probleme gewesen. Er nehme daher nun Medikamente und fühle sich weitaus besser. "Ich rocke wieder. Das Leben ist wundervoll." Jetzt denkt Williams angeblich sogar an Nachwuchs: Junge oder Mädchen sei dabei egal.

jdl



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