Rockband Kansas sagt Europa-Tournee aus Sicherheitsgründen ab

Jahrzehntelang pflegte Kansas ihr Image als Rockband. Doch durch Europa touren? Zu gefährlich, befanden die US-Musiker - und haben zahlreiche Konzerte abgesagt.

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Die größten Bühnen füllt Kansas längst nicht mehr, aber auf Festivals im Sommer sind die Siebzigerjahre-Rocker immer noch gern gesehen. Diesen Sommer werden europäische Softrock-Fans Kansas' Hit "Dust in the Wind" allerdings wohl ohne die Band pfeifen müssen. "Aus Sicherheitsgründen", heißt es in einem Post auf der Homepage der Band, habe man die geplanten Termine in Europa abgesagt.

Schuld sind offenbar die aktuellen Reisehinweise der US-Behörden. Anfang des Monats hatten sie Europareisende zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgerufen. Die Gefahr von Anschlägen sei hoch - auch wenn es keinen konkreten Anlass gebe. Es wurde bloß auf die jüngsten Anschläge in unter anderem Frankreich, Schweden und Großbritannien verwiesen. Die Warnung gilt bis 1. September.

"Kansas ist sehr traurig, dass sie nicht in der Lage sind, diesen Sommer für ihre europäischen Fans zu spielen", teilte die Band um Frontsänger Ronnie Platt mit. In Europa waren unter anderem Auftritte in Dänemark, Schweden, in der Schweiz und auf Island geplant gewesen. In Deutschland hätte Kansas in Berlin, in Rheinland-Pfalz, in Bayern, Baden-Württemberg, in Hessen und im Saarland spielen sollen.

Anmerkung: In einer früheren Fassung des Textes hieß es, Steve Walsh sei noch Frontsänger der Band. Inzwischen ist dies Ronnie Platt. Wir haben die entsprechende Stelle korrigiert.

apr

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