Rod Stewart hatte Prostata-Krebs "Männer, ihr müsst wirklich zum Arzt gehen"

Vor drei Jahren wurde bei Musiker Rod Stewart Prostatakrebs diagnostiziert. Nun sei er geheilt, sagte er bei einer Spenden-Veranstaltung - dank der frühzeitigen Entdeckung.

Rod Stewart
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Von seinem Kampf gegen den Krebs erzählte Rod Stewart erst, als er ihn bereits gewonnen hat. Bei der Wohltätigkeitsveranstaltung "The Prostate Project" gab der Sänger bekannt, dass bei ihm vor drei Jahren Prostatakrebs entdeckt worden sei. Inzwischen sei er wieder genesen.

"Niemand weiß davon, aber ich habe gedacht, dass es nun Zeit ist, dass ich es allen sage", sagte der Sänger dem "Guardian" zufolge auf der Spendengala für den Kampf gegen Prostatakrebs in der südenglischen Grafschaft Surrey. "Ich bin jetzt aus dem Schneider - aber nur weil die Krankheit früh entdeckt wurde", sagte der 74-Jährige.

Demnach sei die Erkrankung im Februar 2016 bei einer Routineuntersuchung bei ihm entdeckt worden. Der Musiker soll nun entschieden haben an die Öffentlichkeit zu gehen, um auf die Relevanz von Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam zu machen. "Männer, ihr müsst wirklich zum Arzt gehen", sagte er.

Es ist die zweite Krebserkrankung des Sängers. Im Jahr 2000 wurde Schilddrüsenkrebs bei ihm diagnostiziert, doch der Tumor konnte operativ und ohne Chemotherapie entfernt werden. Stewart sagte, dass wichtigste sei für ihn gewesen, seine Haare nicht zu verlieren.

In seiner Autobiografie schrieb er: "Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Würde ich eine Reihenfolge möglicher Bedrohungen für meine Karriere machen, dann käme der Verlust meines Haares direkt nach dem Verlust meiner Stimme."

muk/AFP

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