Roger Federer über seine Tränen "Ich bin halt einfach so"

Zum zehnten Mal gewann Roger Federer sein Heimturnier in Basel. Bei der Siegerehrung wurde der Tennisstar emotional - nun hat er über seine Gefühle gesprochen.

Roger Federer in Basel nach dem Sieg der Swiss Indoors: "Ich mache das nicht extra"
Arnd Wiegmann/REUTERS

Roger Federer in Basel nach dem Sieg der Swiss Indoors: "Ich mache das nicht extra"


Seit gut 20 Jahren ist er Tennisprofi - und noch immer rühren ihn Siege zu Tränen. Am Sonntag gewann Roger Federer das ATP-Turnier in Basel. Als ihm der Pokal überreicht wurde, weinte er.

"Ich kann es nicht kontrollieren", sagte der 38-Jährige nun der Boulevardzeitung "Blick". In so einem Moment kämen viele Dinge zusammen: der Rückblick auf die Woche, sein Team. Außerdem müsse er an seine vier Kinder denken, an diese "schöne Herausforderung", sagte er. "Das alles zusammen mit der Musik und den Ballkindern auf dem Platz berührte mich sehr." Auch der Applaus der Fans lasse ihn emotional werden.

Er versuche gleichzeitig, die Emotionen zurückzuhalten und ihnen freien Lauf zu lassen. "Zehn Titel in Basel hätte ich so nicht erwartet. Da kam die Fassade runter. Ich bin halt einfach so. Ich mache das nicht extra."

Federer gewann am Sonntag 6:2, 6:2 gegen den australischen Youngster Alex De Minaur - es war der zehnte Sieg des Schweizers in dem Turnier. Zehn Titel bei einem Turnier sind im Tennis eine Seltenheit. Federer landete damit den insgesamt 103. ATP-Turniersieg seiner Karriere. Er ist damit nur noch sechs Erfolge von Rekordhalter Jimmy Connors aus den USA entfernt, der in 25 Profijahren auf 109 Erfolge kam.

jpz/dpa/sid

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