Roger Moore "Deutsche lachen über Furzgeschichten"

Er ist bekannt für seinen eigenwilligen Humor: Nun offenbart Schauspieler Roger Moore Details seines Frohsinns, plaudert über "schmutzigen Pennälerhumor" und behauptet, der Deutschen Lieblingswitze seien Furzgeschichten.


Osnabrück - "In England lieben wir schmutzigen Pennälerhumor," sagte Roger Moore der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Der Fäkalwitz wird hochgeschätzt; man spricht von skatologischem Humor." Der 80-Jährige ist davon überzeugt, dass auch die Deutschen diesen Humor schätzen: "Deutsche lachen über Furzgeschichten."

Den letzten James-Bond-Film fand Moore, der den Geheimagenten insgesamt sieben Mal darstellte, nicht so amüsant. "Ich mochte Daniel Craig in 'Casino Royale'. Er ist ein wirklich guter Bond", sagte er zwar. Aber beim letzten Film habe ihn der Regisseur "ein bisschen irritiert. Nun war der letzte Film der allererfolgreichste. Ich hoffe also, dass sie jetzt nicht auf den Publikumsgeschmack zurückschließen, sondern wieder mehr zum alten Stil zurückfinden".

Privat musste der Engländer einmal eine Szene erleben, die er als James Bond gespielt hatte. Bei einem Dinner, zu dem ihn Scheichs in Kairo eingeladen hatten, habe er als Ehrengast tatsächlich Schafsaugen serviert bekommen, erzählte er. "Mein erster Gedanke war es, schnellstens das Kamel zu satteln und mich davonzumachen. Weil das nicht geduldet wurde, war meine zweiter Plan: ganz schnell schlucken."

Am nächsten Tag musste er dann wegen Unterleibsschmerzen zum Arzt. "Der hat mich dann gebeten, mich vornüberzubeugen. Da sagt der Arzt von hinten: 'Ich sehe nicht, was das Problem ist.' Darauf ich: 'Aber das Problem sieht sie; es ist nämlich ein Auge'", scherzte Moore.

jjc/AP/dpa



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