Versteigerung in Bayern 2200 Euro für ein Halstuch von Romy Schneider

Besteck, Möbel, Kleidung: 37 Jahre nach Romy Schneiders Tod sind Dutzende persönliche Gegenstände der Schauspielerin unter den Hammer gekommen. Fans ließen sich die Teilnahme an der Auktion einiges kosten.

Peter Kneffel/DPA

Für Fans und Sammler war es eine der wenigen Möglichkeiten, einen privaten Gegenstand von Romy Schneider zu ergattern: Im niederbayerischen Landshut sind etwa 50 Erinnerungsstücke der Schauspielerin versteigert worden. Darunter sind etwa Besteck, Bücher und Halstücher sowie Möbelstücke aus ihrem Elternhaus.

Mehrere Dutzend Sammler boten im Auktionshaus Ruef mit - fast 37 Jahre nach dem Tod des Filmstars. Besonders begehrt waren Halstücher. So zahlte ein Bieter für ein blau-beige gemustertes Baumwolltuch der Marke Yves Saint Laurent 2200 Euro. Zwei Mokkatassen samt Sahnekännchen des Herstellers Rosenthal waren einem Fan 500 Euro wert. Ein aufklappbarer Sekretär aus Nussbaumholz ging für 1800 Euro weg.

Zahlreiche weitere Gegenstände wie Gläser, Silberbesteck, Madonnenfiguren, eine Bauerntruhe und Handtaschen fanden zunächst keine Käufer.

Eine Erbengemeinschaft, die anonym bleiben wolle, habe ihm die Sammlung zur Versteigerung anvertraut, sagt Auktionator Andreas Ruef. Die Objekte stammen aus Haus Mariengrund in der Nähe von Berchtesgaden, wo Romy Schneider zeitweise ihre Kindheit verbrachte. Die Schauspielerin ("Sissi", "Trio Infernal") war im Mai 1982 gestorben.

mho/dpa



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