Queen zu Besuch beim Royal Baby "Das Erste ist immer etwas ganz Besonderes"

Auch die britische Königsfamilie hat lange auf das neue Familienmitglied warten müssen. Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus drängten sich die Besucher an der Krippe des Royal Baby. Viel Zeit blieb nicht - die junge Familie hat den Kensington-Palast schon wieder verlassen.

DPA/ PA

London - Dem Charme des kleinen Prinzen kann sich fast niemand entziehen: Kaum wurde er mit seiner Mutter aus dem Krankenhaus entlassen, standen die Familienmitglieder Schlange, um den noch namenlosen Prinz von Cambridge willkommen zu heißen.

Am Mittwochvormittag kam auch die Königin von England vorbei. Elizabeth II. besuchte ihren neugeborenen Urenkel im Kensington-Palast, wo das Kind von Prinz William und Herzogin Catherine seine erste Nacht zu Hause verbracht hatte. Allerdings kam sie ohne ihren Mann - Prinz Philip ist nach einer Operation immer noch gesundheitlich angeschlagen.

Laut BBC ist die 87-Jährige "begeistert" von dem neuesten Mitglied der königlichen Familie. Demzufolge schwärmte die Queen bereits am Abend zuvor bei einer Veranstaltung im Buckingham-Palast vom zwei Tage alten Thronfolger. "Das Erste ist immer etwas ganz Besonderes."

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Auch Onkel Harry schaute einem Palastsprecher zufolge vorbei. Die Reporter der BBC wollen zudem Kates Schwester Pippa gesehen haben. Beide gelten auch als wahrscheinliche Taufpaten.

Ein geschäftiger Tag für den jungen Thronfolger. So geschäftig, dass die kleine Familie in ein neues Nest umzog. Am Nachmittag wurden William und Kate dabei beobachtet, wie sie den Kensington-Palast bereits wieder verließen. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist das neue Ziel das Haus der Middletons in Bucklebury - um nach dem Hype ein wenig Ruhe und Normalität zu finden.

Unterdessen geht das Rätselraten um den Namen des Prinzen weiter. Von offizieller Stelle gibt es keine Hinweise. "Wir arbeiten noch an einem Namen", sagte Prinz William am Dienstagabend beim Verlassen des St.-Mary-Krankenhauses in London.

Und auch in den Wettbüros wird an den Namen gearbeitet. Bei den Buchmachern kursieren unter anderem James, Alexander, Louis und Henry. Nach wie vor ist George der Spitzenreiter. Nicht die schlechteste Wahl für den neuen Thronfolger: Mit George würde es gelingen, gleichzeitig Kontinuität und Modernität der Monarchie zu betonen. Sechs britische Könige trugen bereits den Namen, darunter der Vater der Queen. Und unter den beliebtesten Namen für neugeborene Jungs stand George 2011 auf Platz neun im Königreich.

SPIEGEL ONLINE

gam/AP/AFP/dpa

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Meskiagkasher 24.07.2013
1. optional
Bucklebury ist laut BBC unwahrscheinlich, weil das nicht durch Sicherheitsbeamte gut gegen Paparazzi zu schützen ist. Man tippt eher auf Balmoral. Da ist komplette Ruhe.
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