Familientreffen der britischen Royals Unendliche Weiten

Nach dem Wirbel um ein angebliches Zerwürfnis zwischen den jungen Royals erschienen die Windsors jetzt geschlossen bei einem Festakt in der Royal Albert Hall. Ein Blick auf den Balkon offenbart allerdings: Distanz.

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Erstmals seit längerer Zeit ist die königliche Familie wieder gemeinsam in Erscheinung getreten - beim Remembrance Festival in der Royal Albert Hall in London, einer Veranstaltung, die dem Gedenken an die britischen Streitkräfte gewidmet ist.

Im Fokus des Interesses stand allerdings der angebliche Familienkonflikt bei den Windsors: Es war das erste Aufeinandertreffen der Prinzen William und Harry und ihrer Frauen Kate und Meghan seit längerer Zeit. Zwischen den Paaren, einst als "Fab Four" des britischen Königshauses gefeiert, soll es bekanntlich kriseln.

Meghan und Harry hatten zuletzt in einem TV-Interview Kritik an der dauernden Belagerung durch die Boulevardpresse geübt und eine Auszeit von royalen Verpflichtungen in den USA angekündigt. Harry hatte zudem unverblümt darüber Auskunft gegeben, dass sein Verhältnis zum älteren Bruder getrübt sei.

Ein Schritt, der in der auf klaglose Pflichterfüllung programmierten Windsor-Familie mutmaßlich nicht gern gesehen wurde.

Und so wird der Auftritt in der Royal Albert Hall in den nächsten Tagen sicher hingebungsvoll ausgedeutet werden: Warum saßen die beiden jungen Paare so weit auseinander, wie weit auseinander saßen sie genau, welche der beiden Frauen hat ausgiebiger gelächelt, warum trug Meghan nur einen der traditionellen Mohnblumenanstecker (engl. poppy), Kate aber gleich drei (und die Queen sogar fünf?).

pad/dpa



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