Sarah Ferguson Bittere Erkenntnis einer Ex-Herzogin

Sarah Ferguson ist nicht mehr ganz jung und braucht das Geld. In einer TV-Show hat die Ex-Schwiegertochter der Queen allerlei Peinliches offenbart - unter anderem erschütternde Einblicke in ihr Seelenleben.

AP

Chicago - Da ist sie wieder, die Fergie, die als ehemalige Frau von Prinz Andrew und gescheiterte Geschäftsfrau durch die Welt der Promis geistert. In der TV-Show " Finding Sarah", exklusiv der Herzogin von York gewidmet, schöpfte Fergie in der ersten von insgesamt sechs Folgen ihr Skandalpotential aus. Beherrschendes Thema der Sendung auf dem Kanal von Oprah Winfrey war Fergusons miserable finanzielle Situation, wie die "Daily Mail" berichtet.

Die Herzogin soll angeblich 200.000 Pfund für ihren Auftritt in der Show bekommen - und wenn man ihren Aussagen glauben will, kann sie das Geld gut gebrauchen. Die notorisch klamme Ferguson sagte in dem Interview, sie stehe kurz vor dem Ruin. "Ich bin nicht nur emotional bankrott, ich stehe auch die ganze Zeit am Rande des finanziellen Bankrotts", so Fergie. Sie habe zwar zwei Millionen Pfund an Gläubiger aus gescheiterten Geschäftsprojekten gezahlt. Aber ihre finanziellen Schwierigkeiten seien noch lange nicht ausgestanden.

Fergie gab zu, "wenig" Ahnung von Geld zu haben. Ihre Unwissenheit schrieb sie ihrem Leben im Buckingham Palace zu, als derartige Dinge für sie geregelt wurden. Sie habe Bescheid sagen müssen, wenn sie das Gebäude verlassen habe, sie habe ihre Vorhänge nicht aufziehen dürfen, es seien so viele Einschränkungen gewesen. "Ich verstand nichts von Geld, vermutlich weil ich nicht musste."

Ohne Andrew wäre sie obdachlos

Ferguson sagte, zeitweise seien all ihre Einkünfte dafür draufgegangen, ihre Angestellten zu bezahlen. Sie habe versucht, sich durch viele Auftritte als Rednerin über Wasser zu halten. Sie habe ein Haus gehabt, habe es aber nicht mehr bezahlen können.

Zum Einwand, sie lebe trotz allem sehr luxuriös, sagte Ferguson, das sei nur der Großzügigkeit ihres Ex-Mannes zu verdanken. "Er lässt mich Gast in seinem Haus sein. Wenn ich ihn nicht hätte, wäre ich obdachlos." Fergie zog ein vernichtendes Fazit: Sie empfinde sich als "ekelhaft und sinnlos. Ich bin 51 und habe keinen Selbstwert".

Auf der Suche nach Geld hat sich Ferguson schon einige Aussetzer geleistet. Im vergangenen Jahr ging sie der Boulevardzeitung "News of the World" auf den Leim. Ein als Geschäftsmann getarnter Reporter des Blattes bat die 51-Jährige, ihm Kontakt zu ihrem Ex-Mann zu vermitteln. Ferguson forderte dafür 500.000 Pfund. Eine Anzahlung, 40.000 Pfund in bar, nahm sie in einem Hotelzimmer in einem Aktenkoffer entgegen. Sie wurde heimlich dabei gefilmt.

ulz



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