Zur Ausgabe
Artikel 61 / 71

Sarah ­Jessica Parker Carrie wird politisch

aus DER SPIEGEL 46/2022
Foto:

Gotham / GC Images / Getty Images

Noch rechtzeitig vor den US-Midtermwahlen am Dienstag tauchte ein Foto von Sarah Jessica Parker, 57, auf, die als Carrie Bradshaw in der zweiten Staffel von »And Just Like That« ein politisches Statement in die Welt trägt – buchstäblich. Die Namen der Bewerber um einen Senatssitz aus Nevada, Colorado und Ohio prangen auf Carries Tasche in rosafarbenen Klebestreifen. Eine Wahlwerbung für die Demokraten? Oder doch nur die Botschaft der Serienfigur: »Ich, fabelhafte New Yorkerin, interessiere mich jetzt für Politik«? In der Ursprungsserie »Sex and the City« kümmert das politische Geschehen Carrie nicht die Bohne, privat sprach sich Schauspielerin Parker jedoch gegen die Repub­likaner und Donald Trump aus – vielleicht sollte das Foto auch nur zum Wählen animieren und wird in der Serie keine Rolle spielen. Frühestens Ende des Jahres könnte es Klarheit geben. Dann sind eventuell neue Folgen zu sehen, vielleicht auch erst Anfang 2023. Alles unklar, nur die Wahl ist dann abgeschlossen. Die Aktion hat den Ausgang vermutlich nicht beeinflusst, aber geschadet hat sie auch nicht. Der prognostizierte Erdrutschsieg der Republikaner blieb jedenfalls aus.

ks
Zur Ausgabe
Artikel 61 / 71
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.