Sarah Jessica Parker Mütter zwischen Schuldgefühlen und Existenzangst

Mütter haben oft Schuldgefühle, sagt Sarah Jessica Parker - weil sie arbeiten gehen und ihre Kinder alleine lassen. Die Schauspielerin erzählt jetzt zudem, warum ihr Nachwuchs auf manches warten muss.

AP

Kinder zu haben, ist für Sarah Jessica Parker etwas Großartiges. In einem Interview sagte die Schauspielerin jetzt, Mutter zu sein, bringe für viele Frauen allerdings auch Probleme mit sich. Dabei ging es nicht um fehlende Kitaplätze - Parker sprach viel mehr von Schuldgefühlen.

"Kinder zu haben, bringt so viele Veränderungen mit sich", sagte Parker dem "People"-Magazin, "aber es gibt ein Problem: Du magst den anderen Teil deines Lebens auch und möchtest ihn erhalten." Sie habe gehört, viele arbeitende Mütter würden sich schuldig fühlen, weil ihnen ihr Job gut gefiel.

Die Ängste der Mütter

Doch Schuld sei nicht das einzige Gefühl, mit dem arbeitende Mütter ringen würden. Viele der Frauen in den USA hätten sehr mit Existenzängsten zu kämpfen und würden sich Sorgen machen, ihre Familie aber trotz mehrerer Jobs nicht über Wasser halten können - ein Gefühl, was Parker selbst nie durchleben wollte.

Der "Sex and the City"-Star sagte, er sei selbst in ärmeren Verhältnissen aufgewachsen und habe daraus Kraft und Antrieb für die Karriere geschöpft. "Ich wollte etwas erreichen. Ich wollte mir keine Gedanken um Geld machen müssen und anderen das Gefühl geben können, sie müssten es auch nicht."

Dennoch bekommen ihre drei Kinder von ihrer Mutter wohl nicht alle Wünsche von den Augen abgelesen. "Nicht alles zu haben, was man sich wünscht, ist ein Geschenk", sagte die Schauspielerin. "Es ist gut, sich nach etwas zu sehnen. Wenn man es dann bekommt, schätzt man es viel eher."

jal

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.