Schlüpfrig Geschäftsmann kauft Marilyn-Monroe-Privatporno

Anderthalb Millionen Dollar war ihm der Streifen wert: Ein unbekannter New Yorker hat ein 15-minütiges Video erworben, das Marilyn Monroe beim Oralverkehr mit einem Unbekannten zeigen soll. Der neue Besitzer will den Sexfilm jedoch nicht veröffentlichen.


New York - Der Andenkenhändler Keya Morgan machte den ungewöhnlichen Deal nun öffentlich. Seinen Angaben zufolge verkaufte er den Stummfilm aus dem Besitz eines verstorbenen FBI-Informanten für 1,5 Millionen Dollar an einen wohlhabenden New Yorker Geschäftsmann.

"Aus Respekt vor Marilyn will der Herr den Film nicht im Internet veröffentlichen", so Morgan. "Das ist nicht seine Absicht." Morgan zufolge ist Monroe in dem Schwarz-Weiß-Film vollständig angezogen. Auch sei der Kopf ihres Partners über die gesamte Dauer der Aufnahmen nicht zu sehen.

Immer wieder war über eine Affäre der Schauspielerin mit US-Präsident John F. Kennedy spekuliert worden. Der frühere FBI-Direktor J. Edgar Hoover habe sogar große Anstrengungen unternommen, um nachzuweisen, dass der Mann in dem nun veräußerten Film Kennedy sei, so Morgan. Dazu seien sogar Prostituierte, mit denen der Politiker verkehrt haben soll, als Zeugen gehört worden.

Einer von Monroes Ex-Männern, der Baseballstar Joe diMaggio, soll laut Morgan einst versucht haben, den Film für 25.000 Dollar aufzukaufen. Doch der Besitzer habe sich davon nicht trennen wollen. Morgan ist ein wohlbekannter Sammler, der mit Monroes früheren Gatten Jim Dougherty und Arthur Miller befreundet gewesen sein will. Seiner Darstellung nach stieß er bei den Recherchen zu einem Dokumentarfilm auf den Privatporno.

jdl/Reuters



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