Selbstmordversuch Ex-Astronautin Haigneré wollte sich umbringen

Sie ist noch im Krankenhaus, aber nicht mehr in Lebensgefahr: Die französische Ex-Astronautin und frühere Ministerin Claudie Haigneré hat versucht, sich das Leben zu nehmen.


Paris - Die 51-Jährige wurde am Dienstagabend von Angehörigen in ihrer Wohnung im 13. Arrondissement gefunden. Die französische Ex-Astronautin und frühere Ministerin war bei Bewusstsein, hatte offenbar Medikamente für den Selbstmordversuch geschluckt und bat darum, in das Krankenhaus Val-de-Grâce gebracht zu werden.

Claudie Haigneré: Medikamente für den Selbstmordversuch geschluckt
REUTERS

Claudie Haigneré: Medikamente für den Selbstmordversuch geschluckt

Claudie Haigneré befindet sich noch immer im Krankenhaus, aber nicht in Lebensgefahr.

Haigneré war 1996 die erste Französin, die zu einer Mission ins All aufbrach. Sie flog damals zur russischen Raumstation Mir. Fünf Jahre später brach sie nochmals in den Weltraum auf, diesmal zur Internationalen Raumstation ISS.

2002 wurde sie von dem konservativen Regierungschef Jean-Pierre Raffarin als beigeordnete Ministerin für Forschung und Neue Technologien ins Kabinett gerufen, von 2004 bis 2005 war sie Europa-Ministerin.

Haigneré, die den Geburtsnamen André-Deshays trug, heiratete im Mai 2001 den Astronauten Jean-Pierre Haigneré. Sie ist promovierte Ärztin mit Spezialisierung in der Neurologie.

jjc/AFP



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