Serien-Aus für America Ferrera Die hässliche Betty muss gehen

Sie ist eine zahnspangenbewehrte, ungestalte Ponchos tragende Antiheldin - und fürs US-Fernsehen offenbar nicht telegen genug: Die Tage von "Ugly Betty", gespielt von America Ferrera, sind gezählt.


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Das Ende von "Ugly Betty": Wie unschön!
Los Angeles - Nach nur vier Staffeln ist Schluss: Die US-Serie "Ugly Betty" wird aufgrund mangelnder Quoten eingestellt.

8,1 Millionen Zuschauer im Schnitt verfolgten zu Beginn - im September 2006 - die Erlebnisse einer jungen Außenseiterin, die in der Modebranche Fuß zu fassen versucht. Das aus Südamerika stammende Format war in vielen Ländern Vorbild für Soaps mit "Hässliches Entlein"-Erzählschema, in Deutschland wurde daraus die sehr erfolgreiche Serie "Verliebt in Berlin".

Zuletzt schalteten in den USA bei "Ugly Betty" pro Folge jedoch nur 5,3 Millionen Zuschauer ein - zu wenig, entschied der Sender ABC und verkündete ganz plötzlich das Ende des Projekts. Nur noch vier Folgen stehen für Staffel vier auf dem Drehplan - Autoren und Produzenten müssen nun mit Hochdruck an einem überzeugenden Hau-Ruck-Finale arbeiten.

Für die Serienheldinnen von "Sex and the City" soll es dagegen munter weiter gehen - zumindest, wenn man einem Bericht der britischen "Sun" Glauben schenken möchte. Demnach entsteht derzeit nicht nur ein zweiter Kinofilm um die New Yorkerin Carrie Bradshaw und ihre lebenslustigen Freundinnen, sondern auch gleich ein dritter.

Der werde allerdings erst in ein paar Jahren in die Kinos kommen, so das Blatt in seinem Bericht, der mit "Carrie on filming" überschrieben ist. Da die Hauptdarstellerinnen schließlich nicht jünger würden, werde Film Nummer drei jetzt schon gedreht - jede Minute müsse genutzt werden, bevor der Alterungsprozess der Schauspielerinnen weiter fortschreite. Das Projekt sei allerdings "geheim".

pad

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