"Transformers"-Star Shia LaBeouf und das Plagiat

Als Schauspieler kann Shia LaBeouf einige Erfolge vorweisen, demnächst wird er in Lars von Triers "Nymphomaniac" zu sehen sein. Doch als Filmemacher musste der 27-Jährige nun zerknirscht zugeben, abgekupfert zu haben: "ein fürchterlicher Fehler".

AFP

Los Angeles - Shia LaBeouf hat sich offenbar dreist bedient. Der 27-Jährige räumte ein, bei der Arbeit für einen Kurzfilm abgekupfert zu haben. "In meiner Aufgeregtheit und Naivität als Amateur-Filmemacher hab ich mich im kreativen Prozess verrannt", schrieb Hollywood-Schauspieler LaBeouf auf Twitter, "und ich habe es versäumt, ordnungsgemäß um Erlaubnis zu fragen."

Der Kurzfilm mit dem Titel "Howard Cantour.com" ist am Montag online gestellt worden, mittlerweile aber nicht mehr verfügbar. Das Werk handelt von einem Online-Filmkritiker, genauso wie ein Comic des Künstlers Daniel Clowes aus dem Jahr 2007.

Clowes' Verleger Eric Reynolds reagierte erstaunt auf LaBeoufs Kurzfilm. "Er hat den Namen des Protagonisten verändert, aber den Comic als Drehbuch und Storyboard benutzt", sagte Reynolds.

Auf Twitter gab sich LaBeouf nun zerknirscht. Er bekannte, das Buch als Vorlage benutzt zu haben und entschuldigte sich. "Ich hab es versaut", schrieb LaBeouf. "Es war ein Fehler, ein fürchterlicher Fehler." Ob ihm juristischer Ärger droht, ist noch unklar.

Der Schauspieler wurde bekannt durch Filme wie "Transformers" und "Indiana Jones". Im vergangenen Jahr hatte er allerdings erklärt, nicht mehr für Hollywood-Blockbuster zur Verfügung zu stehen, da dort "kein Platz für Visionäre" sei.

wit/dpa/AP

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