Shia LaBeouf "Ich dachte, das Schauspielding sei vorbei"

Vor zwei Jahren wurde Shia LaBeouf zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Daraufhin unterschrieb der Schauspieler beim Friedenskorps. Doch ein Klinikaufenthalt veränderte seine Pläne.

Valerie Macon/ AFP

Pläne im Leben können sich ändern. Das weiß offenbar auch Shia LaBeouf. In der Late-Night-Show von Jimmy Kimmel hat der Schauspieler über seinen Beitritt in den Friedenskorps gesprochen - und warum er diese Idee wieder verwarf.

Er habe zu dieser Zeit nicht geplant, einen Film zu drehen. "Ich dachte, das Schauspielding sei vorbei", sagte der 33-Jährige.

LaBeouf war vor knapp zwei Jahren von einem US-Gericht nach einer Festnahme wegen öffentlicher Trunkenheit und Behinderung der Justiz zu einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der Richter verhängte auch eine Geldstrafe, zudem sollte der Schauspieler an einem Kurs zur Aggressionsbewältigung teilnehmen. LaBeouf soll unter anderem mehrere Polizisten rassistisch beleidigt haben.

Er habe damals beim Friedenskorps unterschrieben und sei danach in eine Entzugsklinik gegangen, sagte der Schauspieler. Zwei Monate verbrachte er demnach dort und lernte, dass das Schreiben ihm beim Bewältigen seines Kindheitstraumas helfen könnte. Und so arbeitete LaBeouf an dem Drehbuch seines autobiografischen Films "Honey Boy".

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Shia LaBeouf: Sehr friedlicher Friedenskorps

Das habe seine Pläne verändert, sagte der Schauspieler. Als er die Klinik verlassen habe, hätte er nicht mehr zum Friedenskorps gehen wollen. Die Organisation habe das verstanden. Seine Entscheidung sei "sehr friedlich" aufgenommen worden, sagte LaBeouf und lachte.

"Honey Boy" erzählt die Geschichte von LaBeoufs Aufwachsen mit seinem alkohol- und drogenabhängigen Vater. Der Schauspieler hat die Erfahrungen seiner von häuslicher Gewalt geprägten Kindheit in seinem Drehbuchdebüt verarbeitet und spielt in dem Film seinen eigenen Vater.

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